Die neueste Umfrage zur Kanzlerfrage sendet ein klares Signal – und es ist vor allem für die Regierungsparteien kein angenehmes.
Kickls stabiler Vorsprung
Laut der aktuellen Erhebung der Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 (1.000 Befragte, 2. bis 3. März 2026) wollen 33 Prozent der Österreicher FPÖ-Chef Herbert Kickl als Bundeskanzler – ein Plus von einem Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche. Weniger bemerkenswert als die bloße Höhe des Werts ist dabei die Beständigkeit: Kickl hatte vor einigen Wochen sogar schon 35 Prozent erreicht. oe24 Wie exxtra24.at dokumentiert, kletterte Kickl in einer anderen Lazarsfeld-Erhebung im Februar sogar auf bis zu 46 Prozent – fast so viel wie alle anderen Parteichefs zusammen. Exxtra24
ÖVP: Schadensbegrenzung mit Luft nach oben
Bundeskanzler Christian Stocker kommt in der aktuellen Erhebung laut oe24 auf 14 Prozent, ein Plus von einem Punkt. Das ist zwar noch immer ein gewaltiger Respektabstand zum blauen Spitzenreiter, aber die Erholungsbewegung verläuft mühsam und stetig. oe24 Vom Niveau eines echten Herausforderers ist Stocker damit weit entfernt.
Babler: Kleines Plus, großes Problem
Die überraschendste Zahl der Woche liefert ausgerechnet SPÖ-Chef Andreas Babler. Wie oe24 berichtet, verbucht er ein Plus von zwei Prozentpunkten und landet bei 9 Prozent – und das wenige Tage vor dem entscheidenden Parteitag. oe24 Ein Aufwärtstrend oder nur ein kurzes Aufflackern? Die Datenlage mahnt zur Vorsicht. Wie exxtra24.at auf Basis mehrerer Lazarsfeld-Erhebungen festhält, stagniert Babler strukturell bei mageren 7 bis 9 Prozent und liegt damit hinter NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sowie Grünen-Chefin Leonore Gewessler. Exxtra24 Ein Vizekanzler, der in der Kanzlerfrage hinter zwei Oppositionsführerinnen rangiert – das ist politisch schwer zu erklären.
Sonntagsfrage: FPÖ klar voran
Auch in der Parteienstärke zeigt sich laut aktuellem Wahltrend von PolitPro ein eindeutiges Bild: Die FPÖ liegt österreichweit bei 36 Prozent, dahinter folgen ÖVP mit 21 Prozent und SPÖ mit 18 Prozent. Die Regierungsparteien halten gemeinsam nur noch eine knappe Mehrheit von 50,8 Prozent der Mandate. PolitPro
Die Botschaft der Umfragen ist eindeutig: Kickl bleibt das Maß aller Dinge in der österreichischen Politik – und die Regierungsparteien haben bislang kein überzeugendes Gegenmittel gefunden.
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