Dorotheum-Überfall in Wien: Polizei fasst amtsbekannten Verdächtigen

Dorotheum-Überfall in Wien: Polizei fasst amtsbekannten Verdächtigen

Tagelang war der mutmaßliche Täter nach dem Großeinsatz mit Cobra, WEGA und Diensthunden in Wien-Währing spurlos verschwunden. Nun konnte die Polizei einen Verdächtigen festnehmen – ausschlaggebend soll eine DNA-Spur gewesen sein.

Der Überfall und die Großfahndung

Die Tat ereignete sich bereits am Donnerstagnachmittag: Nach einem Überfallsalarm hatte eine Zeugin eine mutmaßlich bewaffnete Person am Dorotheum-Standort in der Währinger Straße gesehen. Wegen des Verdachts auf eine mögliche Geiselnahme rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an – neben der Sondereinheit Cobra und der WEGA war auch die Diensthundeabteilung im Einsatz. Das Areal um den Tatort wurde großräumig abgesperrt, Anrainerinnen und Anrainer mussten mehrere Stunden warten, um wieder in ihre Wohnungen zu gelangen.

Mitarbeiter konnten sich rechtzeitig retten

Im Zuge des Einsatzes stellte sich schließlich heraus, dass die Mitarbeiter des Geschäfts noch rechtzeitig aus dem Gebäude flüchten konnten. Der Verdächtige selbst ließ seine Beute zurück – von ihm fehlte zunächst jede Spur. Die anschließende Befragung der vier Geschäftsmitarbeiter ergab eine übereinstimmende Täterbeschreibung, zusätzlich wurden Aufnahmen der Überwachungskameras ausgewertet.

Festnahme dank DNA-Spur

Wie exxpress.at berichtet, bestätigte eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Wien am Montagvormittag gegenüber der APA einen entsprechenden Onlinebericht der „Kronen Zeitung“, wonach ein Verdächtiger gefasst werden konnte. Weitere Details gab die Pressestelle zunächst nicht bekannt. Laut Informationen der „Kronen Zeitung“ aus Ermittlerkreisen soll es sich bei dem Festgenommenen um einen amtsbekannten Mann handeln. Zur Festnahme geführt haben demnach DNA-Spuren, die im Zuge einer Razzia sichergestellt wurden. Die Polizeisprecherin wollte diese Angaben gegenüber der APA zum Berichtszeitpunkt weder dementieren noch bestätigen.

Was jetzt zu beachten ist

Für den festgenommenen Mann gilt bis zu einer allfälligen rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung. Weitere Details zu seiner Identität, dem genauen Tatverlauf sowie einem möglichen Motiv wurden bislang nicht veröffentlicht.

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