Bei einem Crash mit einem anderen Pkw überlebten zwei Touristinnen aus Österreich mit leichten Verletzungen – von den drei Insassen im anderen Wagen starben zwei, ein 16-jähriger Bursch wurde lebensgefährlich verletzt.
Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Sonntagmorgen im Ferienort Arzachena zwei junge Männer das Leben gekostet, drei weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Verletzten befinden sich zwei Urlauberinnen aus Österreich.
Nach Angaben der Carabinieri geschah das Unglück kurz nach 7 Uhr auf der Provinzstraße 59, die durch die Nordostküste Sardiniens führt. Ein Kleinwagen mit drei Beschäftigten des Wasserparks „Aquadream“ geriet bei regennasser Fahrbahn ins Schleudern, querte die Mittellinie und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Mietwagen, in dem zwei Touristinnen aus Oberösterreich saßen.
Für den 19‑jährigen Fahrer und seinen 20‑jährigen Beifahrer – beide marokkanischer Herkunft und auf dem Weg zur Frühschicht – kam jede Hilfe zu spät. Ihr 16‑jähriger Freund, der auf der Rückbank saß, wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik San Francesco nach Nuoro geflogen; sein Zustand ist kritisch. Die Österreicherinnen (36 und 38 Jahre) erlitten Knochenbrüche und Prellungen, schweben laut Krankenhaus jedoch nicht in Lebensgefahr.
Erste Ermittlungen der Verkehrspolizei deuten darauf hin, dass Aquaplaning oder überhöhte Geschwindigkeit ursächlich sein könnten. Alkohol‑ oder Drogentests stehen noch aus. Die Staatsanwaltschaft Tempio Pausania leitete ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannt ein, um die genauen Umstände zu klären.
Der Abschnitt der SP 59 blieb für mehrere Stunden gesperrt; viele Urlauber mussten großräumig ausweichen.
Credit: APA
Neueste Kommentare