Mit Gürteln geschlagen, immer wieder verprügelt, aus einem Fenster geworfen – und fast alle Grausamkeiten wurden auch noch gefilmt: Wochenlang musste ein Schüler (15) in Vöcklabruck die Misshandlungen durch für Mitschüler mit afghanischen, türkischen und albanischen Wurzeln überstehen. Jetzt handelte die Bildungsdirektion.
Das Opfer ist schwer gezeichnet, kann dieses Schuljahr nicht positiv abschließen, und der Bursch wäre gar nicht fähig, jetzt wieder in seine Klasse zurückzukommen. Zu sehr belastet ihn noch, was er wochenlang ertragen musste: Wie ein anonymer Zeuge der Kronen Zeitung verraten hat, wurde der Teenager immer wieder von fünf Klassenkollegen mit Migrationshintergrund verprügelt, sogar mit Gürteln geschlagen und einmal auch aus dem Fenster der Klasse geworfen – aufgrund der geringen Höhe blieb das Gewaltopfer ziemlich unverletzt.
Erst mit dem Beginn der Recherchen der Zeitung dürften die Behörden auf diese unfassbaren Vorkommnisse reagiert haben: Zuvor hat ein Lehrer die Kinder der Klasse einen Aufsatz schreiben lassen „Gewalt und deren Auswirkungen“ …
Jetzt wurden die fünf Tatverdächtigen von der Schule geworfen, auch die Polizei ermittelt in diesem Fall. Die Bildungsdirektion meinte dazu: „Die HTL Vöcklabruck reagierte schnell auf die Vorwürfe gegen mehrere Schüler: Die Direktion erstattete Anzeige bei der Polizei und suspendierte die Betroffenen. Am 26. Juni 2025 soll in einer Konferenz über den endgültigen Ausschluss der Schüler entschieden werden. Aufgrund des laufenden Ermittlungsverfahrens sind derzeit keine weiteren Details verfügbar.“
Credit: BMI
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