Es war ein Auftritt, der für Gesprächsstoff sorgt: Die grüne EU-Abgeordnete Lena Schilling nutzte ihre Redezeit im österreichischen Parlament, um mit drastischen Worten auf die Klimapolitik aufmerksam zu machen. „Ich spreche für die Kinder Österreichs“, begann sie ihre Rede, um dann mit einem Satz zu schockieren:
„Es tut mir leid, dass wir es gerade verscheißen.“
Verwarnung durch den Nationalratspräsidenten
Diese Wortwahl blieb nicht ohne Konsequenzen. Der zweite Nationalratspräsident Peter Haubner (ÖVP) griff sofort ein und forderte Schilling auf, ihre Aussage zurückzunehmen. „Ich bitte Sie, den Ausdruck zurückzunehmen“, so Haubner. Ob Schilling dieser Aufforderung nachkam, blieb zunächst unklar. Sollte sie es nicht tun, drohte ihr ein offizieller Ordnungsruf.
Scharfe Kritik an der Regierung
Doch damit nicht genug: Schilling nutzte ihre Redezeit, um die Regierung scharf anzugreifen. Besonders Minister Norbert Totschnig (ÖVP) bekam ihr Fett weg. „Sie, Herr Minister Totschnig, und andere in der Regierung“, wetterte sie, „legen die Klimapolitik lahm.“ Ihre Worte richteten sich gegen die ihrer Meinung nach unzureichenden Maßnahmen der Regierung in Sachen Klimaschutz.
Ein Auftritt mit Nachhall
Lena Schilling, die nur in der „Europastunde“ Rederecht im Plenum hat, nutzte diese Gelegenheit, um ein klares Zeichen zu setzen. Ihre drastische Wortwahl und die scharfe Kritik an der Regierung dürften noch lange für Diskussionen sorgen – sowohl im Parlament als auch in der Öffentlichkeit.
Quelle: oe24
Credits: APA
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