Winter-Comeback in Österreich: Schnee, Sturm und eisige Temperaturen

Winter-Comeback in Österreich: Schnee, Sturm und eisige Temperaturen

Österreich erlebt ein unerwartetes Winter-Comeback: Während der Frühling vielerorts bereits Einzug gehalten hatte, sorgt eine Kaltfront nun für Schnee, Sturm und frostige Temperaturen. Besonders betroffen sind die westlichen und südlichen Regionen des Landes.

Schneemassen und stürmische Böen

Wie der Wetterdienst tauernwetter.at berichtet, türmen sich in Vorarlberg und entlang der Nordalpen die Schneemassen. In Warth am Arlberg fielen innerhalb eines Tages über 30 Zentimeter Neuschnee. Auch in Kärnten und Osttirol herrschen extreme Bedingungen: Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h fegen durch die Täler, während die Schneefallgrenze auf unter 800 Meter sinkt. In höheren Lagen drohen sogar Blizzard-Bedingungen – ein seltenes Phänomen in Mitteleuropa.

Wetterchaos im ganzen Land

Die Lage bleibt angespannt: Der Osten und Norden des Landes kämpft mit Regen und vereinzelten Schauern, während der Süden von Sonnenschein profitiert. Doch der Wind macht auch hier keine Pause. Temperaturen zwischen 0 und 11 Grad lassen den Frühling in weite Ferne rücken.

Prognose: Keine Entspannung in Sicht

Auch in den kommenden Tagen bleibt es winterlich. Am Mittwoch und Donnerstag sind weitere Schneefälle und stürmische Böen zu erwarten. Besonders in den Hohen Tauern und den Nockbergen könnten die Bedingungen kritisch werden. Laut tauernwetter.at sind Stromausfälle und Schneeverwehungen nicht auszuschließen. Erst am Gründonnerstag könnte sich die Lage leicht entspannen – allerdings nur in einigen Regionen.

Ein seltenes Phänomen: Blizzard in den Alpen

Im Mölltal und Virgental könnten die Bedingungen für einen echten Blizzard erfüllt sein. Wie tauernwetter.a terklärt, handelt es sich dabei um ein Wetterphänomen, das nur selten in Mitteleuropa auftritt. Voraussetzung sind anhaltende Windgeschwindigkeiten von mindestens 56 km/h, Schneefall oder Schneeverwehungen sowie eine Sichtweite von unter 400 Metern – und das über mindestens drei Stunden.

Quellen: exxpress.at, tauernwetter.at

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