Widerlicher Sado-Maso-Skandal: Meinl-Reisinger nimmt Rücktritt des Spitzenbeamten an

Widerlicher Sado-Maso-Skandal: Meinl-Reisinger nimmt Rücktritt des Spitzenbeamten an

Nach mehreren Tagen der Schockstarre hat die Außenministerin nun auf die widerlichen und die Web-Sicherheit gefährdenden Aktionen eines Spitzenbeamten ihres Ressorts reagiert: Dem Mitarbeiter wurde nahe gelegt, seine Abberufung anzubieten – diese wurde nun von Beate Meinl-Reisinger angenommen. Wie berichtet, betrieb der Beamte einen Sado-Maso-Blog mit extrem frauenfeindlichen Inhalten.

Zwei umfassende Berichte des Investigativ-Mediums Fass ohne Boden und auch von exxtra24 waren nötig, damit die pinke Außenministerin tat, was längst überfällig war: Die Abberufung des Spitzenbeamten und Sado-Maso-Bloggers in Brüssel anzunehmen. „Nach Kenntnisnahme am Samstag wurde die Causa im Außenministerium umgehend überprüft. Der Botschafter hat am Montag aus persönlichen Gründen um seine Abberufung gebeten. Diese wurde von der Ministerin angenommen“, zitiert dazu die Krone einen Sprecher von Meinl-Reisinger (NEOS).

Tatsächlich ist ungeheuerlich, was sich da an dieser Filiale des Außenministeriums in Brüssel abgespielt haben soll: Offenbar nicht wirklich mit seinen diplomatischen Aufgaben überlastet, führte ein österreichischer Spitzenbeamter einen Sado-Maso-Webblog, in dem Frauen als „Nutten“ und „Fleisch“ bezeichnet worden sind. „Der österreichische Beamte führt(e) ein Doppelleben, das nicht nur moralisch abstößt, sondern auch sicherheitspolitisch brandgefährlich ist. Seine sexuellen Fantasien drehen sich um Erniedrigung, Gewalt und psychologische Zerstörung“, schrieb Alexander Surowiec, der mit seinem Investigativ-Medium Fass ohne Boden diesen Fall aufgedeckt hat.

Cyber-Sicherheit des Außenministeriums gefährdet?

Und bei dieser Causa geht es noch um viel mehr als um die grausamen Sex-Fantasien eines Beamten des Außenministeriums: So könnten durch die Aktivitäten des Blog-Betreibers Lücken in der Cyber-Sicherheit des Ministeriums verursacht worden sein. Damit hätten dann die Hacker, die im Jahr 2020 das Außenministerium angegriffen haben, leichtes Spiel gehabt. Die Ermittlungen dazu müssten nun neu aufgerollt werden.

Credits: APA, Screenshot

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