Der Startschuss ist gefallen. Wer in Zukunft das Sagen im größten Medienkonzern des Landes hat, wird sich bald entscheiden. Der Posten des ORF-Generaldirektors für die Jahre 2027 bis 2031 ist nun ganz offiziell ausgeschrieben. Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Heinz Lederer, hat die Jagd auf den begehrten Chef-Sessel eröffnet.
Strenge Regeln für den neuen Boss
Wer den ORF leiten will, muss einiges auf dem Kasten haben. Laut den offiziellen Dokumenten, aus denen oe24.at zitiert, sucht man einen Bewerber mit einem abgeschlossenen Studium. Idealerweise bringt der künftige Medien-Zar fundiertes Wissen aus den Bereichen Recht, Wirtschaft oder Management mit. Doch reine Theorie reicht nicht aus. Der neue Chef muss zwingend in der digitalen Welt zu Hause sein und beweisen, dass er ein riesiges Team erfolgreich führen kann. Eine blütenweiße Weste und ein aktuelles Strafregisterzeugnis sind für die Bewerbung absolute Pflicht.
Der strikte Fahrplan zur Macht
Die Zeit drängt für alle Interessenten. Wer sich den Top-Job am Küniglberg zutraut, muss seine Unterlagen bis spätestens 28. Mai 2026 um Mitternacht einreichen. Das ist aber nur die allererste Hürde auf dem Weg nach oben. Um überhaupt in die engere Auswahl zu kommen, muss ein Mitglied des Stiftungsrats den Bewerber offiziell nominieren.
Das große Finale im Juni
Der Tag der Wahrheit steht ebenfalls schon fest im Kalender. Am 11. Juni 2026 tritt der ORF-Stiftungsrat zusammen, um die weitreichende Entscheidung zu treffen. Eine einfache Mehrheit reicht aus, um den neuen Generaldirektor zu bestimmen. Zuvor müssen sich die Kandidaten jedoch noch in einem knallharten Hearing beweisen. Auch ein öffentliches Hearing steht im Raum, was den Druck auf die Anwärter noch einmal drastisch erhöht. Es wird ein äußerst spannender Frühling für die heimische Medienlandschaft.
Quellen: oe24.at
Credits: APA
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