Manifest des Angreifers nennt Trump „Vergewaltiger“ – Präsident rastet im TV-Interview aus

Manifest des Angreifers nennt Trump „Vergewaltiger“ – Präsident rastet im TV-Interview aus

Der mutmaßliche Attentäter beim White House Correspondents‘ Dinner hatte vor der Tat ein Droh-Manifest verfasst. Als eine Journalistin Trump damit konfrontierte, eskalierte das Interview.

Das Manifest: „Friendly Federal Assassin“ mit Abschussliste

Cole Tomas Allen, der 31-jährige mutmaßliche Angreifer vom Samstagabend, hatte kurz vor dem Anschlagsversuch ein Schreiben an Familienangehörige verschickt. Wie heute.at berichtete, bezeichnete er sich darin als „Friendly Federal Assassin“ und erklärte, er wolle gezielt gegen Regierungsmitglieder vorgehen – „geordnet nach Rang, vom höchsten zum niedrigsten.“ In dem Schreiben griff er auch Trump direkt an und schrieb, er sei „nicht länger bereit zuzulassen, dass ein Pädophiler, Vergewaltiger und Verräter meine Hände mit seinen Verbrechen befleckt.“

Vance zuerst evakuiert – weil Trump nicht wollte

Im CBS-Format „60 Minutes“ sprach Trump am Tag nach dem Vorfall über die Ereignisse. Wie heute.at berichtete, erklärte der Präsident, Vizepräsident JD Vance sei deshalb zuerst aus dem Saal gebracht worden, weil Trump selbst die Evakuierung wiederholt verzögert hatte. Er habe wissen wollen, was los war: „Moment mal, Moment mal. Lasst mich mal sehen. Moment mal“, soll Trump den Secret-Service-Agenten gesagt haben.

Trump rastet aus: „Ich bin kein Vergewaltiger“

Als die CBS-Journalistin Trump mit den Aussagen aus dem Manifest konfrontierte, verlor der Präsident die Fassung. Wie heute.at berichtete, sagte Trump: „Na ja, ich habe darauf gewartet, dass ihr das lest, weil ich wusste, dass ihr das tun würdet, denn ihr seid schreckliche Menschen.“ Dann direkt: „Ich bin kein Vergewaltiger. Ich habe niemanden vergewaltigt.“ Die Journalistin bezeichnete er anschließend als „eine Schande.“

Trumps Ehefrau Melania sei durch den Vorfall verängstigt gewesen, erklärte Trump im selben Interview – er selbst hingegen habe keine Angst gehabt. Für den Verdächtigen gilt die Unschuldsvermutung, seine Anhörung ist für Montag angesetzt.

Credits: APA

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