Westenthaler fordert Aufklärung: ORF-Stiftungsrat unter Druck

Westenthaler fordert Aufklärung: ORF-Stiftungsrat unter Druck

Im heutigen Treffen des ORF-Stiftungsrats sorgt Peter Westenthaler für Aufsehen. Der ehemalige Politiker und jetzige Stiftungsrat fordert umfassende Aufklärung über die jüngsten Entwicklungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Im Interview mit oe24.TV ließ er mit klaren Worten aufhorchen: „Einige gehören dienstrechtlich kaltgestellt.“

Kritik an Generaldirektor Weißmann und Stiftungsratsvorsitzendem Lederer

Westenthaler kritisiert insbesondere den Umgang mit dem ehemaligen Generaldirektor Roland Weißmann. Dieser habe betont, nicht freiwillig zurückgetreten zu sein. Dennoch sei er heute nicht zur Sitzung geladen, was Westenthaler als „skandalös“ bezeichnet. „Wir sind für das ganze Haus verantwortlich, auch für den jetzt einfachen ORF-Mitarbeiter Weißmann“, so Westenthaler.

Auch der Stiftungsratsvorsitzende Heinz Lederer steht in der Kritik. Westenthaler wirft ihm vor, die Angelegenheit in der Compliance-Abteilung „verräumen“ zu wollen, anstatt für Transparenz zu sorgen.

Spitzengehälter und Pensionsverträge im Fokus

Ein weiteres brisantes Thema ist die Rolle von Pius Strobl, der mit einem Jahresgehalt von rund einer halben Million Euro als Spitzenverdiener des ORF gilt. Westenthaler fordert, dass der Pensionsvertrag von Strobl offengelegt wird, da dieser ebenfalls Teil des Skandals sein könnte.

„Heute müssen Entscheidungen her“

Westenthaler macht deutlich, dass er von der heutigen Sitzung klare Ergebnisse erwartet. „Heute müssen Entscheidungen her“, betonte er im Interview. Die Sitzung des ORF-Stiftungsrats verspricht, hitzig zu werden, da zahlreiche offene Fragen auf dem Tisch liegen.

Quellen: oe24.at
Credits: APA

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