Es ist das Ende einer Ära: Robert Kratky, die unverkennbare Stimme des „Ö3-Weckers“, verabschiedet sich nach über zwei Jahrzehnten vom Mikrofon. Wie der ORF berichtet, beendet Kratky seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen. „Seelisch war dann irgendwann Ende Gelände“, erklärte er laut Der Standard. Sein Rückzug kommt auf ärztlichen Rat hin und markiert einen tiefen Einschnitt für die beliebte Morgenshow.
Hiller und Hansa übernehmen das Ruder
Doch die Zukunft des „Ö3-Weckers“ ist bereits gesichert: Laut Puls24 werden Gabi Hiller und Philipp Hansa die Moderation übernehmen. Beide sind keine Unbekannten und haben sich als eingespieltes Team bei Ö3 einen Namen gemacht. „Sie sind die perfekte Wahl, um die Show in eine neue Ära zu führen“, heißt es aus Senderkreisen.
Frischer Wind für den „Wecker“
Der Abschied von Kratky könnte auch eine Neuausrichtung der Morgenshow bedeuten. Laut Krone wird über ein zweites Team nachgedacht, das die Show ergänzen könnte. Ziel sei es, den „Wecker“ mit neuen Konzepten und frischen Stimmen weiterzuentwickeln. Auch oe24 spekuliert, ob eine Frau künftig eine Hauptrolle in der Moderation übernehmen könnte – ein Novum in der Geschichte der Show.
Ein Leben für den „Wecker“
Robert Kratky war nicht nur Moderator, sondern eine Institution. Seit 1995 prägte er die Morgenshow von Ö3 und begleitete Millionen Österreicherinnen und Österreicher in den Tag. Mit seiner markanten Stimme, seinem Humor und seiner Nähe zu den Hörerinnen und Hörern wurde er zum Publikumsliebling. „Zum Abschied verneige ich mich voller Dankbarkeit und Demut vor jenen, die mir diese Karriere ermöglicht haben“, sagte Kratky laut Ö3.
Gesundheit geht vor
Der Rückzug kommt nicht überraschend. Bereits in den letzten Jahren hatte Kratky immer wieder über die Belastungen seines Berufs gesprochen. „Die Verantwortung, jeden Morgen Millionen Menschen zu unterhalten, ist nicht ohne“, so Kratky. Laut Zeit im Bild war es letztlich ein gesundheitlicher Weckruf, der ihn zu diesem Schritt bewog.
Credits: APA
Neueste Kommentare