Die FPÖ-Wirtschaftssprecherin Dr. Barbara Kolm hat in einer scharfen Stellungnahme die „2-1-0“-Formel der Bundesregierung als „ökonomische Voodoo-Formel“ bezeichnet. Diese PR-Strategie, die angeblich Inflation und Wirtschaftskrise bekämpfen soll, sei laut Kolm nicht nur wirkungslos, sondern sogar gefährlich. „In Wahrheit ist Österreich das wirtschaftliche Schlusslicht in der EU“, so die klare Ansage der Freiheitlichen.
Was steckt hinter der „2-1-0“-Formel?
ÖVP-Kanzler Dr. Stocker hatte kürzlich angekündigt, mit der sogenannten „2-1-0“-Formel bis 2026 die Inflation zu bekämpfen und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Doch konkrete Maßnahmen? Fehlanzeige! Laut Kolm sei dies nichts weiter als eine PR-Strategie, die „falsche Zahlen in den Köpfen der Menschen verankern“ soll. „Unsere Betriebe und die Bevölkerung leiden jetzt unter einer Inflationsrate weit über dem EU-Schnitt“, betonte sie. Allein im zweiten Quartal 2025 seien die Unternehmensinsolvenzen um fast zehn Prozent gestiegen.
„Giftige Mischung“ aus Fehlern
Kolm ließ kein gutes Haar an der Regierung und sprach von einer „giftigen Mischung“ aus hausgemachten Problemen: EU-Defizitverfahren, staatliche Neuverschuldung, hohe Steuerlast, teure Energiepreise und überbordende Bürokratie. „Diese Regierung verwaltet den Stillstand, anstatt ihn zu bekämpfen“, so die FPÖ-Politikerin. Besonders kritisierte sie die schwarz-rot-pinke Koalition, die ihrer Meinung nach nur auf Ankündigungen und PR-Phrasen setze.
Die Lösung? „Massive Großreformen“
Die FPÖ sieht die Lösung in einer Stärkung des Wirtschaftsstandorts durch gezielte Entlastungen, Investitionsbegünstigungen und Strukturreformen. „Es muss im System gespart werden, nicht bei der Bevölkerung“, forderte Kolm. Nur so könne Österreich aus der wirtschaftlichen Stagnation herauskommen. „Mit dieser Regierung wird das nicht möglich sein. Es braucht eine starke freiheitliche Kanzlerschaft!“, erklärte sie abschließend.
Credits: APA
Neueste Kommentare