„Verraten und zerstört“ – Kickls scharfe Attacke auf die Regierung am Nationalfeiertag

„Verraten und zerstört“ – Kickls scharfe Attacke auf die Regierung am Nationalfeiertag

Am Nationalfeiertag, 26. Oktober, meldete sich FPÖ-Chef Herbert Kickl mit einer flammenden Ansprache zu Wort – und sparte dabei nicht mit scharfer Kritik an der Regierung. Auf Facebook ließ er seinem Unmut freien Lauf und zeichnete ein düsteres Bild der aktuellen politischen Lage in Österreich.

„Ein Tag, der uns erinnern soll“

Kickl begann seine Rede mit einer Hommage an die immerwährende Neutralität Österreichs, die 1955 ihren Ursprung fand. „Heute feiern wir den Grundstein, das Fundament unserer Republik, so wie wir sie kennen und lieben“, erklärte er. Die Neutralität sei damals ein „mutiger Schritt in die Freiheit“ gewesen, der Österreich Wohlstand, Sicherheit und internationalen Respekt eingebracht habe.

Doch die Lobeshymnen auf die Vergangenheit wichen schnell einer bitteren Abrechnung mit der Gegenwart.

„Verraten und zerstört“

Mit drastischen Worten warf Kickl der Regierung vor, das Erbe der Neutralität zu verraten. „Heute, 70 Jahre später, müssen wir erleben, wie dieses kostbare Erbe von verantwortungslosen Politikern tagtäglich verraten und zerstört wird“, wetterte er. Statt Sicherheit und Frieden zu gewährleisten, würden die „Systemparteien“ Österreich zu einer „Kriegspartei“ machen – auch ein Wirtschaftskrieg sei schließlich ein Krieg, so der FPÖ-Chef.

Besonders besorgt zeigte sich Kickl über die Möglichkeit, dass Österreich in einen militärischen Konflikt hineingezogen werden könnte.

„Es wäre eine Katastrophe“, warnte er eindringlich.

Aufruf zum Widerstand

Doch Kickl beließ es nicht bei Kritik. Er rief die Bevölkerung dazu auf, ihren Ärger in politischen Widerstand umzuwandeln. „Verwandeln wir Sorge und Ärger in Zuversicht und Tatkraft“, appellierte er. Der Nationalfeiertag solle ein „Tag des Aufbruchs“ sein, an dem die Österreicher Kraft schöpfen, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen.

Credits: APA

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