Die Causa rund um den prominenten Wiener Gastronomen Martin Ho hat eine überraschende Wendung genommen. Nach einem Polizeieinsatz und einer vorübergehenden Festnahme wurde das Verfahren gegen den 39-Jährigen eingestellt. Die Vorwürfe der gefährlichen Drohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz konnten nicht bestätigt werden.
Polizeieinsatz im Goldenen Quartier
Vor einer Woche kam es zu einem Großeinsatz in Martin Hos Luxus-Wohnung im Goldenen Quartier in der Wiener Innenstadt. Die Polizei und die Sondereinheit WEGA rückten nach einem Notruf aus. Hos Lebensgefährtin hatte angegeben, er habe sie mit dem Tod bedroht. Laut Berichten von 5min.at wurden die Waffen jedoch sicher in einem Safe verwahrt, und es bestand keine unmittelbare Gefahr. Dennoch wurde Ho festgenommen und verbrachte eine Nacht im Polizeiarrest.
Staatsanwaltschaft: Keine ausreichenden Beweise
Die Staatsanwaltschaft Wien stellte das Verfahren ein, da kein ausreichender Tatverdacht bestand. Wie Hos Anwalt Nik Rast gegenüber oe24.at und 5min.at erklärte, konnte die Staatsanwältin den Anschuldigungen nicht folgen. Auch der Verdacht eines Verstoßes gegen das Waffengesetz – konkret wegen angeblich zu großer Munitionsmengen – wurde entkräftet.
Martin Ho äußert sich
Martin Ho zeigte sich erleichtert über die schnelle Einstellung des Verfahrens. Gegenüber 5min.at betonte er, dass die mediale Aufmerksamkeit schmerzhaft gewesen sei und die Privatsphäre seiner Familie verletzt habe. „Ich stehe uneingeschränkt zu meinen Kindern. Die Hand zur Mutter meines dritten Kindes ist weiterhin ausgestreckt“, erklärte er. Zudem lobte er das professionelle Vorgehen der Einsatzkräfte.
Was passiert als Nächstes?
Ob es rechtliche Schritte gegen die Lebensgefährtin wegen einer möglichen Falschbeschuldigung geben wird, ist derzeit unklar. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich dazu nicht. Für Martin Ho bedeutet die Einstellung des Verfahrens jedoch eine klare Entlastung.
Quelle: oe24.at, 5min.at
Credits: APA
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