Kurz nach dem Abflug aus Rom stellt US-Vizepräsident JD. Vance klar, was die US-Regierung von Moskau erwartet: „Wir wollen, dass sich Russland wieder in die Welt integriert, aber das Töten von Menschen muss aufhören.“
Der US-Vizepräsident meinte in seinem Pressestatement am Gang des Regierungs-Jets: „Zwischen Russland und dem Westen herrscht ein grundlegendes Misstrauen. Trump findet das dumm. Er ist bereit, alte Fehler hinter sich zu lassen. Aber dazu braucht es zwei.“
Und JD Vance meint dann : „Unser Angebot an Russland besteht darin, sich wieder in die Welt zu integrieren, aber mit dem Töten von Menschen aufzuhören. Zwischen Russland und dem Westen herrscht ein grundlegendes Misstrauen. Zwei Dinge sind bereits passiert. Zunächst legten Russen und Ukrainer Friedensangebote auf den Tisch. Zweitens stimmten sie direkten Gesprächen zu. So etwas haben wir seit Jahren nicht mehr erlebt.“
Der Vizepräsident sagt dann über Wladimir Putin: „Ich glaube nicht, dass Putin weiß, wie er aussteigen soll. Er hat eine Million Soldaten unter Waffen. Seine Wirtschaft produziert mittlerweile Drohnen und Artillerie statt ziviler Güter.“
In Rom ist US-Vizepräsident JD Vance zum Abschluss seines Besuchs von Papst Leo XIV. zu einer Privataudienz empfangen worden. Das Oberhaupt der katholischen Kirche traf sich im Vatikan mit Vance, auch US-Außenminister Marco Rubio war bei dem Gespräch dabei. Im Anschluss folgte ein Treffen der US-Gäste mit Erzbischof Paul Richard Gallagher, dem Verantwortlichen an der Kurie für internationale Beziehungen.
Der Heilige Stuhl berichtete, dass dabei über die derzeitigen Kriege auf der Welt gesprochen worden sei. Die in die Konflikte involvierten Parteien werden demnach aufgefordert, humanitäres und internationales Recht zu achten und auf Verhandlungen hinzuarbeiten.

Credits: APA
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