Steuergeld für umstrittene NGO
Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ hat es ans Licht gebracht: Die „Asylkoordination Österreich“, eine NGO, die sich vehement gegen Abschiebungen positioniert, erhielt über 370.000 Euro aus dem Sportressort. Wie der exxpress berichtet, flossen diese Gelder in zwei Projekte, die unter dem Deckmantel der „Extremismusbekämpfung“ und „Sport und Gesellschaft“ laufen.
Wohin fließt das Geld?
Das erste Projekt, „LebensLauf: gemeinsam trainieren, gemeinsam laufen“, wurde mit knapp 97.000 Euro gefördert. Ziel war es, Geflüchtete in den Laufsport zu integrieren. Das zweite Projekt, „Sport verbindet: gemeinsam trainieren, gemeinsam laufen“, erhielt sogar über 274.000 Euro. Hier sollen Teilnehmer an Sportvereine vermittelt werden – eine Beschreibung, die Kritiker als „schwammig“ bezeichnen.
Politische Brisanz
Besonders pikant: Die NGO steht seit Jahren in der Kritik, den Rechtsstaat zu untergraben. Sie hatte sich öffentlich gegen die erste Abschiebung eines Syrers seit 2011 ausgesprochen, der wegen terroristischer Vereinigung verurteilt war. Lukas Gahleitner-Gertz von der Asylkoordination forderte damals, Abschiebungen nach Syrien zu stoppen, da diese „menschenrechtlichen Verpflichtungen“ widersprächen.
Alte Regierung, neue Antworten
Die Förderungen wurden noch unter der Leitung von Werner Kogler (Grüne) beschlossen, aber erst dieses Jahr unter Sportminister Andreas Babler (SPÖ) ausgezahlt. Zusätzlich wurde eine Medienkooperation mit der NGO in Höhe von 12.000 Euro abgeschlossen.
Kritik an der Regierung
Die Enthüllungen werfen Fragen auf: Warum werden NGOs, die den Rechtsstaat kritisieren, mit Steuergeldern unterstützt? Die FPÖ fordert Aufklärung und eine strengere Kontrolle der Fördermittelvergabe.
Credits: APA
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