Umfrage: Stocker verliert in der Kanzlerfrage deutlich

Umfrage: Stocker verliert in der Kanzlerfrage deutlich

Die aktuellen Umfragewerte zeigen für Bundeskanzler Christian Stocker einen deutlichen Rückgang an Zustimmung. Nach mehreren Tagen des Schweigens im Zusammenhang mit dem Rücktritt des Wirtschaftskammer-Präsidenten Harald Mahrer verzeichnet Stocker laut einer neuen Lazarsfeld-Umfrage, durchgeführt im Auftrag von oe24 mit 2000 Befragten, einen Rückgang um vier Prozentpunkte in der sogenannten Kanzlerfrage. Derzeit würden 11 Prozent der Befragten Stocker direkt zum Kanzler wählen. Damit liegt er nur noch knapp vor Vizekanzler Andreas Babler, der 9 Prozent erreicht. An der Spitze bleibt FPÖ-Chef Herbert Kickl mit 29 Prozent, ein Zuwachs von zwei Punkten gegenüber der letzten Erhebung.

Entwicklung bei der Sonntagsfrage

Auch die Sonntagsfrage unterstreicht diese Trends: Laut Lazarsfeld-Hochrechnung für oe24 käme die FPÖ aktuell auf 37 Prozent, sollte am kommenden Sonntag gewählt werden. Die ÖVP hält derzeit 20 Prozent, wobei die aktuellen Rohdaten auf einen weiteren Rückgang hinweisen. Die SPÖ liegt bei 18 Prozent, die NEOS bei 8 Prozent. Die erhobenen Werte deuten darauf hin, dass die aktuelle politische Entwicklung vor allem für die Regierungsparteien eine Herausforderung darstellt.

Quelle: oe24.at, Lazarsfeld-Umfrage, Befragungszeitraum 3.–11.11., 2.000 Befragte.
Credits: APA

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