Umfrage-Schock: ÖVP stürzt auf historische Tiefen

Umfrage-Schock: ÖVP stürzt auf historische Tiefen

Die politische Landschaft in Österreich bebt: Die neueste Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft, durchgeführt zwischen dem 1. und 9. Dezember 2025, zeigt einen dramatischen Absturz der ÖVP. Mit nur noch 18 Prozent Zustimmung erreicht die Kanzlerpartei unter Christian Stocker einen historischen Tiefpunkt. Wie oe24.at berichtet, hat die Partei seit der letzten Nationalratswahl vor einem Jahr ganze acht Prozentpunkte verloren.

Die Sonntagsfrage: Ein Desaster für die ÖVP

Wäre am kommenden Sonntag Nationalratswahl, würde die ÖVP mit 18 Prozent gleichauf mit der SPÖ liegen, die ebenfalls auf diesem niedrigen Niveau verharrt. Besonders bitter: Die SPÖ hat im Vergleich zur letzten Wahl „nur“ vier Prozentpunkte eingebüßt. Die FPÖ hingegen thront mit 38 Prozent unangefochten an der Spitze und würde die Wahl klar gewinnen.

Kanzlerfrage: Stocker hinter Babler

Noch düsterer sieht es für Kanzler Stocker in der Kanzlerfrage aus. Laut oe24.at würden nur noch 10 Prozent der Befragten ihn direkt ins Kanzleramt wählen – ein Verlust von zwei Prozentpunkten im Vergleich zur Vorwoche. Damit wird er sogar von SPÖ-Chef Andreas Babler überholt, der auf 11 Prozent kommt. Ein Duell der „Kellerkinder“, wie es treffend beschrieben wird.

NEOS und Grüne: Kleine Verschiebungen

Auch bei den kleineren Parteien gibt es Bewegung. Die NEOS verlieren einen Prozentpunkt und landen bei 9 Prozent, während die Grünen leicht zulegen und nun bei 11 Prozent stehen. Damit überholen die Grünen die NEOS, die als einzige Ampel-Partei ihr Wahlergebnis von der letzten Wahl halten konnten.

FPÖ dominiert weiterhin

Die FPÖ unter Herbert Kickl bleibt der große Gewinner. Trotz eines leichten Rückgangs in der Kanzlerfrage – Kickl verliert einen Prozentpunkt – bleibt die Partei mit 38 Prozent unangefochten an der Spitze. Wie oe24.at berichtet, würde die FPÖ eine Nationalratswahl derzeit klar für sich entscheiden.

Ampel-Koalition in der Krise

Für die Ampel-Koalition aus SPÖ, Grünen und NEOS wären die Umfrageergebnisse verheerend. Gemeinsam kämen die drei Parteien nur noch auf 87 Mandate – fünf weniger, als für eine Regierungsmehrheit nötig wären. Die politische Zukunft der Ampel steht damit auf wackeligen Beinen.

Credits: APA

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