Die neuesten Umfrageergebnisse der Lazarsfeld-Studie, veröffentlicht von oe24.at, zeigen eine deutliche Verschiebung in der politischen Landschaft Österreichs. SPÖ-Chef Andreas Babler verliert weiter an Zustimmung und wird in der Kanzlerfrage erstmals von NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger überholt.

Babler auf Platz vier in der Kanzlerfrage
In der wöchentlichen Umfrage zur Kanzler-Direktwahl, die die Beliebtheit der Parteivorsitzenden misst, erreicht Babler nur noch 8 Prozent. Dies ist ein Rückgang um einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Gleichzeitig konnte Meinl-Reisinger zulegen und sich mit 10 Prozent an Babler vorbeischieben. Damit liegt der SPÖ-Chef nun auf Platz vier.
FPÖ weiterhin klar vorne
Die Sonntagsfrage, die die Parteistärken abbildet, zeigt ein unverändertes Bild: Die FPÖ bleibt mit 38 Prozent klar stärkste Kraft. Die ÖVP kommt auf 19 Prozent, die SPÖ liegt mit 18 Prozent knapp dahinter. NEOS und Grüne halten sich stabil bei jeweils 10 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltend schwierige Lage der SPÖ, die trotz ihrer Geschichte als Großpartei weiter an Boden verliert.

Herausforderungen für die SPÖ
Für Andreas Babler, der sich wenige Monate vor dem nächsten SPÖ-Parteitag als einziger Kandidat positioniert hat, stellen diese Ergebnisse eine Herausforderung dar. Die Umfrage könnte die innerparteiliche Diskussion über seine Führungsrolle weiter anheizen. Besonders die Tatsache, dass die NEOS, eine deutlich kleinere Partei, in der Kanzlerfrage vor der SPÖ liegen, dürfte für Unruhe sorgen.
Hintergrund der Umfrage
Die Umfrage wurde zwischen dem 1. und 2. Dezember 2025 unter 1.000 Befragten durchgeführt. Sie zeigt nicht nur die Schwäche der SPÖ, sondern auch die Dominanz der FPÖ, die derzeit von Herbert Kickl geführt wird. Wie oe24.at berichtet, bleibt die politische Lage in Österreich damit weiterhin angespannt.
Credits: APA
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