Umfrage: Kickl legt in Kanzlerfrage weiter zu – nur 11 % für Babler

Umfrage: Kickl legt in Kanzlerfrage weiter zu – nur 11 % für Babler

Plus zwei Prozentpunkte: Mit nun 26 % Prozent hat Herbert Kickl bei der Kanzlerfrage mehr Unterstützung als Christian Stocker (14 %) und Andreas Babler (11 %) gemeinsam. Im Parteien-Ranking sind die NEOS nur noch einstellig.

Die neuesten Daten der aktuellen Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft für oe24.at sollten die drei Koalitions-Chefs alarmieren: Allein die ÖVP kann einen Prozentpunkt auf nun 22 % zulegen, doch die FPÖ schafft’s wieder auf 34 % (plus ein Prozentpunkt) und ist somit zwölf Prozentpunkte vor der Volkspartei.

Die SPÖ stagniert auf 21 %, die Grünen bleiben auf ihren schwachen 9 % und die von Skandalen gebeutelten NEOS fallen um einen Prozentpunkt nun in die Einstelligkeit zurück – nur 9 %.

Interessant bei der Kanzlerfrage: FPÖ-Chef Herbert Kickl kann zwei Prozentpunkte auf 26 % zulegen – die Strategie, nicht mehr mit dem ORF zu kommunizieren, sondern Interviews mit anderen reichweitenstarken Medien wie oe24, exxtra24 und tichyseinblick.de zu führen, dürfte von den FPÖ-Sympathisanten geschätzt werden. Auch seine klare Kritik an den neuen Budgetplänen der Koalitionsregierung dürfte Herbert Kickl geholfen haben.

NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger sollte aber angesichts des Abwärtstrends ihrer Partei langgediente Berater befragen, wie sie wieder bei ihren potentiellen Wählergruppen punkten könnte. Die NEOS werden auch vom Dienstwagen- und Nazi-Opfer-Skandal des Deregulierungs-Staatssekretärs belastet.

Die Daten der Lazarsfeld-Umfrage für oe24 wurden übrigens auch am Tag der Budgetrede erhoben (2000 Befragte vom 5. 5. bis 13. 5., max. Schwankung 2,2 %).

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