Die politische Landschaft in Österreich scheint festgefahren. Eine neue Umfrage sorgt für Aufsehen und zementiert einen Trend, der den etablierten Parteien schlaflose Nächte bereiten dürfte. Die FPÖ unter Herbert Kickl thront unangefochten an der Spitze, während die Regierungsparteien und die SPÖ weit abgeschlagen wirken.
Blaue Dominanz mit gigantischem Vorsprung
Die aktuellen Zahlen der Lazarsfeld-Gesellschaft, die im Auftrag von oe24.at erhoben wurden, sprechen eine deutliche Sprache. Wie das Portal berichtet, liegt die FPÖ auch in dieser Woche stabil bei unglaublichen 36 Prozent. Damit hat sie einen riesigen Vorsprung von 15 Prozentpunkten auf die Kanzlerpartei ÖVP, die nur noch auf 21 Prozent kommt. Für die SPÖ sieht es noch düsterer aus: Sie verharrt laut der Umfrage bei desaströsen 18 Prozent.
Besonders bemerkenswert ist die Stagnation, die die Umfrage offenlegt. Im Vergleich zur Vorwoche gab es keinerlei Verschiebungen bei den Partei-Werten. Es scheint, als wären die politischen Fronten für den Moment wie eingefroren. Die Grünen liegen laut der Erhebung bei 11 Prozent, die Neos erreichen 8 Prozent. Die KPÖ würde mit drei Prozent den Einzug in den Nationalrat verpassen.
Auch Kanzlerfrage geht klar an Kickl
Nicht nur bei der Sonntagsfrage, auch bei der fiktiven Direktwahl zum Kanzler hat Herbert Kickl die Nase vorn. Wie aus den von oe24.at und politpro.eu veröffentlichten Daten hervorgeht, würden sich 29 Prozent der Befragten für ihn entscheiden. Der amtierende Kanzler, dessen Name im Artikel von oe24 als Christian Stocker genannt wird, würde mit 18 Prozent weit dahinter landen. SPÖ-Chef Andreas Babler käme auf lediglich 15 Prozent.
Die Umfrage, für die laut politpro.eu 2000 Personen online befragt wurden, zeichnet ein klares Bild der politischen Stimmung im Land. Während die FPÖ ihren Höhenflug fortsetzt, müssen sich die anderen Parteien fragen, wie sie das Ruder noch herumreißen können.
Credits: APA
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