Belgorod in Flammen: Die Ukraine setzt erstmals auf Angriffe gegen die russische Energieversorgung. Ein Schritt, der für Aufsehen sorgt – und angeblich von Donald Trump abgesegnet wurde.
Raketenangriff auf Belgorod
Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntag einen beispiellosen Angriff auf die russische Stadt Belgorod gestartet. Ziel der Offensive: Ein Gaskraftwerk, das die Energieversorgung der Region sicherstellt. Videos zeigen dramatische Szenen – Feuerbälle steigen in den Himmel, während die Stadt mit 340.000 Einwohnern in Dunkelheit versinkt. Laut Berichten wurde noch am selben Abend ein weiteres Kraftwerk attackiert, wodurch der Stromausfall in der Region bis Montag andauerte.
Wie oe24 berichtet, ist dies das erste Mal, dass die Ukraine gezielt die Energieinfrastruktur Russlands angreift. Präsident Wolodymyr Selenskyj scheint nach den jüngsten russischen Angriffen auf Kiew und andere Städte die Geduld verloren zu haben. Nun setzt er auf eine neue Strategie, die auch die russische Bevölkerung direkt treffen soll.
Trump gibt grünes Licht für Langstreckenangriffe
Besonders brisant: Die eingesetzten Raketen sollen aus US-Produktion stammen. Bislang war es der Ukraine untersagt, diese für Angriffe auf russisches Territorium zu nutzen. Doch das hat sich offenbar geändert. Laut dem US-Sondergesandten für die Ukraine, Keith Kellogg, habe Ex-Präsident Donald Trump persönlich die Erlaubnis für solche Angriffe erteilt. Gegenüber dem US-Sender Fox News erklärte Kellogg, dass Trump keine Bedenken gegen den Einsatz westlicher Waffen für Langstreckenangriffe habe.
Dieser Schritt könnte die Dynamik des Krieges grundlegend verändern. Die Ukraine zeigt, dass sie bereit ist, neue Wege zu gehen, um den Druck auf das russische Regime zu erhöhen.
Ein Wendepunkt im Krieg?
Die Angriffe auf Belgorod markieren eine neue Phase im Ukraine-Krieg. Während Russland seit Monaten gezielt die Energieversorgung der Ukraine attackiert, hat sich Kiew bislang zurückgehalten. Doch diese Zurückhaltung scheint nun vorbei zu sein. Mit der Unterstützung der USA und möglicherweise weiteren westlichen Partnern könnte die Ukraine ihre Strategie weiter verschärfen.
Credits: APA
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