Über 26,6 Millionen COVID-Impfdosen im Müll: Steuerzahler zahlen die Rechnung und die Regierung kauft weiter ein!

Über 26,6 Millionen COVID-Impfdosen im Müll: Steuerzahler zahlen die Rechnung und die Regierung kauft weiter ein!

Ein Skandal, der erschüttert: Über 26,6 Millionen COVID-Impfdosen wurden in Österreich vernichtet – und das auf Kosten der Steuerzahler. Fast 10 Millionen Impfdosen wurden gespendet und obwohl kaum mehr Nachfrage besteht kauft die Regierung weitere Corona-Impfdosen ein und das in Zeiten, in denen viele Österreicher jeden Euro doppelt umdrehen müssen.

Impfzentren leer, Lager überfüllt

Die Zeiten, in denen sich die Menschen in Österreich um die COVID-Impfung rissen, sind längst vorbei. Während 2021 noch Millionen Impfungen pro Monat verabreicht wurden, herrscht 2025 gähnende Leere in den Impfzentren. Laut einer parlamentarischen Anfrage von Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) an die FPÖ wurden bis Oktober dieses Jahres gerade einmal 140.000 Impfungen durchgeführt. Im Mai lag der Tiefstwert bei nur 241 Impfungen im ganzen Land.

Doch die Lager waren voll – zu voll. Seit 2023 mussten über 26,6 Millionen Impfdosen entsorgt werden. Besonders betroffen: 15 Millionen Dosen von BioNTech/Pfizer und knapp 6,5 Millionen von Moderna. Diese landeten im Sondermüll, wie die Ministerin einräumte.

Großzügige Spenden ins Ausland

Neben der Vernichtung zeigte sich Österreich auch spendabel: Fast zehn Millionen Impfdosen wurden ins Ausland geschickt. Empfänger waren unter anderem der Iran (eine Million Dosen), Bosnien (498.000 Dosen), Angola (200.000 Dosen) und Bangladesch (knapp 1,3 Millionen Dosen). Was mit diesen Spenden geschah, bleibt jedoch unklar. „Über die konkrete Verwendung durch die Spendenempfänger werden im Allgemeinen keine Akten geführt“, so Schumann. Ein Weiterverkauf sei jedoch „vertraglich nicht zulässig“.

Regierung hält an Impfstoff-Beschaffung fest

Trotz der niedrigen Nachfrage und der gigantischen Überschüsse plant die Bundesregierung, weiterhin COVID-Impfstoffe zu beschaffen. Schumann verteidigte diese Entscheidung mit der Begründung, dass die COVID-Impfung „eine der effizientesten Impfungen“ sei und die Beschaffung aus medizinischer Sicht „notwendig“ bleibe. Doch konkrete Zahlen zu Lagerbeständen konnte das Gesundheitsministerium nicht liefern. Diese lägen „in dieser Form nicht vor“ und könnten „aus verwaltungsökonomischen Gründen nicht rückwirkend berechnet werden“.

FPÖ: „Verschwendung auf Kosten der Bürger“

Die FPÖ reagierte empört. Nationalratsabgeordneter Harald Schuh warf der Regierung vor, Steuergelder zu verschwenden. „Österreich kauft Corona-Impfstoffe offenbar nur deshalb ein, um sie zu verschenken oder zu entsorgen“, erklärte er gegenüber der Zeitung Heute. Besonders für jene Bürger, die „jeden Euro doppelt und dreifach umdrehen müssen“, sei dieser Umgang mit Steuergeld ein Schlag ins Gesicht.

Quellen: exxpress.at, Heute

Credits: APA

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