US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine und Russland ein Ultimatum gesetzt: Bis Juni 2026 soll der Krieg beendet sein. Diese Forderung sorgt für Aufsehen und wirft Fragen auf, insbesondere bei der ukrainischen Regierung.
Treffen in den USA geplant
Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, hat Washington vorgeschlagen, dass sich Delegationen aus Russland und der Ukraine in den Vereinigten Staaten treffen. Das Treffen soll in der kommenden Woche in Miami stattfinden. Selenskyj betonte jedoch, dass Kiew keine Vereinbarungen akzeptieren werde, die ohne die Zustimmung der Ukraine getroffen werden. „Eine Einigung über uns, ohne uns, ist für uns nicht akzeptabel“, so der Präsident.
Verdacht auf Mega-Deal
Laut ukrainischen Geheimdienstquellen könnte Trumps Drängen auf ein schnelles Kriegsende mit einem möglichen Wirtschaftsdeal zwischen den USA und Russland zusammenhängen. Selenskyj sprach von einem sogenannten „Dmitrijew-Paket“, das auf den russischen Verhandler Kirill Dmitrijew anspielt. Der Deal soll ein Volumen von 12 Billionen Dollar umfassen. Details dazu sind jedoch nicht bekannt. Selenskyj äußerte die Befürchtung, dass ein solches Abkommen auf Kosten der Ukraine gehen könnte.
Politischer Hintergrund
Ein möglicher Grund für Trumps Ultimatum könnten die bevorstehenden Kongresswahlen in den USA sein. Laut Selenskyj wolle Washington den Konflikt bis Juni beenden, um innenpolitisch gestärkt in die Wahlen zu gehen. „Die Wahlen sind definitiv wichtiger für sie. Wir sollten nicht naiv sein“, erklärte der ukrainische Präsident.
Credits: APA
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