Die Uhr im Nahen Osten tickt, und der Mann, der den Finger am Knopf hat, ist kein Geringerer als US-Präsident Donald Trump. Trump hat der Hamas ein letztes, nicht verhandelbares Ultimatum gestellt.
„Dann bricht die Hölle los“
In einem feurigen Beitrag auf seiner eigenen Plattform, Truth Social, ließ der US-Präsident keinen Raum für Interpretationen.
„Bis Sonntagabend um 18 Uhr Washingtoner Zeit muss eine Einigung mit der Hamas erzielt werden“
, erklärte Trump. Er betonte, dies sei die „LETZTE CHANCE“ für die Terrorgruppe.
Sollten sie die Frist verstreichen lassen, war Trumps Warnung eiskalt. Wie oe24.at berichtet, drohte er damit, dass „die HÖLLE, wie sie noch niemand zuvor gesehen hat, über die Hamas hereinbrechen wird“. Diese Frist entspricht Montag, 0 Uhr mitteleuropäischer Zeit, und bereitet die Bühne für ein angespanntes Wochenende.
Eine letzte Chance für den Frieden
Laut Trumps Social-Media-Post liegt bereits ein umfassender Friedensvertrag auf dem Tisch. Er erklärte, dass „große, mächtige und sehr reiche Nationen des Nahen Ostens“ zusammen mit den Vereinigten Staaten einem Plan für „FRIEDEN, nach 3000 Jahren“ zugestimmt hätten. Auch Israel soll bereits unterzeichnet haben.
In einer überraschenden Wendung würde der Deal das Leben der verbleibenden Hamas-Kämpfer verschonen. „DIESER DEAL VERSCHONT AUCH DAS LEBEN ALLER VERBLEIBENDEN HAMAS-KÄMPFER!“, schrieb Trump und hob dies als letzte Gelegenheit hervor. Er behauptet, die Details seien der Welt bekannt und „für ALLE großartig!“
Ein Aufruf an Zivilisten und eine düstere Warnung
Trump nahm sich auch die Zeit, sich an die Zivilisten im Konfliktgebiet zu wenden. „Ich fordere alle unschuldigen Palästinenser auf, dieses Gebiet des potenziell großen zukünftigen Todes sofort zu verlassen und sich in sicherere Teile des Gazastreifens zu begeben“, postete er auf Truth Social.
Seine Botschaft an die verbliebenen Hamas-Kämpfer war weitaus düsterer. Er behauptete, dass bereits über 25.000 Hamas-„Soldaten“ getötet worden seien und der Rest „militärisch gefangen“ sei. Er schloss mit einem unmissverständlichen Versprechen: „Was den Rest betrifft, wir wissen, wo und wer ihr seid, und ihr werdet gejagt und getötet.“
Wird die Hamas den Deal annehmen und alle Geiseln freilassen, wie gefordert? Oder wird Trump die „Hölle“ entfesseln, die er versprochen hat? Die Wahl, so betont er, liegt bei ihnen. „ES WIRD FRIEDEN IM NAHEN OSTEN GEBEN, SO ODER SO.“
Credits: APA
Quellen: oe24, Truth Social
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