Trump kritisiert Festnahme von Ex-Prince Andrew: „Eine Schande!“

Trump kritisiert Festnahme von Ex-Prince Andrew: „Eine Schande!“

US-Präsident Donald Trump hat öffentlich scharfe Worte zur Festnahme des früheren britischen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor gefunden. Wie oe24.at berichtet, bezeichnete Trump die vorübergehende Festnahme als „eine Schande“ und „sehr bedauerlich“ für die britische **königliche Familie». (turn0news24)

Was ist passiert?

Der Bruder von König Charles III wurde am 19. Februar 2026, an seinem 66. Geburtstag, von britischer Polizei festgenommen und nach etwa zwölf Stunden wieder freigelassen, während die Ermittlungen weiterlaufen. Andrew steht im Zusammenhang mit den Epstein-Ermittlungen unter Verdacht, als ehemaliger Handelsbeauftragter des Vereinigten Königreichs möglicherweise Amtsmissbrauch begangen zu haben – konkret geht es um den Vorwurf, vertrauliche Informationen an den inzwischen verstorbenen US-Straftäter Jeffrey Epstein weitergegeben zu haben. (wie mehrere Medien berichten).

Trump: „Sehr traurig – schlecht für die Royals“

Auf Nachfrage von Journalisten äußerte Trump an Bord der Air Force One, er finde die Festnahme „eine Schande“ und „sehr, sehr traurig“. Der Präsident betonte, es sei „so schlecht für die königliche Familie“, und sprach von seinem Bedauern über den Vorfall, der an sich „sehr traurig für mich ist“. Seine Aussage folgte internationalen Berichten, wonach Andrew nach der Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, aber weiterhin im Visier der Ermittler steht.

Trump lobte außerdem König Charles, der laut internationalen Medien erklärt habe, dass „das Gesetz seinen Lauf nehmen muss“ und volle Kooperation mit den Ermittlern zugesagt habe.

Internationale Reaktionen und Kontext

Die Festnahme Andrews gilt als historisch: Er ist einer der ranghöchsten britischen Royals, der im modernen Zeitalter in Polizeigewahrsam genommen wurde — ein Ereignis, das weltweit für Schlagzeilen sorgt und die britische Monarchie unter Druck setzt. Medien sprechen von einer „Belastung für das Königshaus“ und einer juristisch wie symbolisch bedeutsamen Situation.

In den USA haben einige Politiker die britische Aktion begrüßt und erklärt, nun müsse dort wie in Großbritannien konsequent ermittelt werden. Gleichzeitig haben Überlegungen über nationale Ermittlungen gegen weitere in die Epstein-Ermittlungen verwickelte Personen neue Diskussionen ausgelöst.

Einordnung

Trump nimmt durch seine Worte eine ungewöhnlich persönliche Position ein, indem er nicht nur die Festnahme als „Schande“ bewertet, sondern auch seine Sympathie für die betroffene Familie ausdrückt. Dies unterstreicht die internationale Aufmerksamkeit, die der Fall erzielt — sowohl politisch als auch medial. Ob es zu weiteren Entwicklungen in Großbritannien oder international kommt, bleibt Gegenstand der laufenden Ermittlungen.


Quellen: oe24.at, 9News, PBS, Daily Telegraph.
Credits: APA

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