Trump erwägt Lieferung von Tomahawk-Raketen an die Ukraine

Trump erwägt Lieferung von Tomahawk-Raketen an die Ukraine

US-Präsident Donald Trump hat öffentlich in Erwägung gezogen, die Ukraine mit Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk auszustatten, sollte Russland seinen Krieg gegen die Ukraine nicht beenden. Laut verschiedener Medienberichte, darunter oe24.at und Tagesschau, will Trump damit Druck auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin ausüben.

Aussage von Präsident Trump

Trump erklärte gegenüber Journalisten, er wolle sicherstellen, dass die Ukraine auf Wunsch mit neuen Waffen versorgt werde. Insbesondere gehe es um die von der Ukraine gewünschten Tomahawk-Raketen. „Das ist ein Schritt nach vorne“, so Trump laut Aussagen in verschiedenen Medien. Er betonte, dass diese Ankündigung eine direkte Reaktion auf die anhaltenden Kampfhandlungen Russlands sei.

Trump äußerte, er könne Russland mitteilen: „Wenn dieser Krieg nicht beendet wird, werde ich ihnen Tomahawks schicken.“ In diesem Zusammenhang machte Trump deutlich, dass die Androhung solcher Waffenlieferungen dazu beitragen solle, eine Beendigung des Konflikts zu unterstützen.

Reaktionen aus der Ukraine und Russland

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor mit Trump telefoniert und laut eigenen Angaben unter anderem über die Möglichkeit einer Lieferung von Tomahawk-Raketen gesprochen. Selenskyj betonte, diese Raketen würden ausschließlich gegen militärische Ziele eingesetzt, wie unter anderem die Tagesschau berichtet. Er sieht in einer verstärkten militärischen Unterstützung einen Beitrag zur Stabilisierung der Lage.

Russland zeigte sich hingegen besorgt über die mögliche Lieferung solcher Waffensysteme. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow äußerte im Staatsfernsehen, dass die Diskussion um Tomahawk-Raketen Anlass zu großer Sorge gebe und zu einer weiteren Eskalation der Spannungen führen könne. Er verwies darauf, dass bestimmte Versionen der Rakete mit Atomsprengköpfen ausgestattet werden könnten und eine Reichweite von bis zu 2.500 Kilometern haben.

Einordnung

Die mögliche Lieferung von Tomahawk-Raketen an die Ukraine würde deren Fähigkeit stärken, auch Ziele tief im russischen Hinterland erreichen zu können. Während die ukrainische Führung darin eine Unterstützung zur Verteidigung des Landes sieht, warnt Russland vor einer gravierenden Verschärfung des Konflikts. Die Entwicklung zeigt, wie eng militärische und diplomatische Maßnahmen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine miteinander verwoben sind.

Credits: APA

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