US-Präsident Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen. Auf seiner Plattform Truth Social kündigte er an, „erhebliche zusätzliche Zölle“ gegen Länder zu verhängen, die Digitalsteuern eingeführt haben. Diese Steuern, so Trump, seien ein direkter Angriff auf amerikanische Technologieunternehmen wie Google, Meta und Apple. Besonders pikant: Auch Österreich könnte ins Visier geraten, da hier seit 2020 ein Digitalsteuergesetz in Kraft ist.
Wie Trump auf Truth Social schrieb, zielen diese Gesetze darauf ab, amerikanische Firmen zu diskriminieren und chinesischen Unternehmen einen Freibrief zu erteilen. Konkrete Länder nannte er zwar nicht, doch die Botschaft ist klar: Europa, und damit auch Österreich, könnte bald die Konsequenzen spüren, wie ORF.at berichtet.
Europa unter Druck
Viele europäische Länder haben in den letzten Jahren Digitalsteuern eingeführt, um die Umsätze großer Tech-Konzerne zu besteuern. Diese Maßnahme stieß in den USA bereits unter Trumps erster Amtszeit auf heftigen Widerstand. Nun scheint er erneut die Handelskeule zu schwingen, um Druck auf die betroffenen Länder auszuüben. Laut der Presse vermutet Trump hinter diesen Steuern die Absicht, amerikanische Technologie zu schädigen oder zu diskriminieren.
Handelsgespräche mit China
Wie das Wall Street Journal berichtet, könnte die Situation zusätzlich durch anstehende Handelsgespräche zwischen den USA und China beeinflusst werden. Ein ranghoher chinesischer Unterhändler, Li Chenggang, soll sich diese Woche mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer treffen. Insider vermuten, dass diese Gespräche auch Auswirkungen auf die US-Handelspolitik gegenüber Europa haben könnten.
Credits: APA
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