Trotz Mega-Medienpräsenz: Regierung verliert in Umfrage

Trotz Mega-Medienpräsenz: Regierung verliert in Umfrage

Kaum kritische Fragen in den vielen Interviews mit den 21 Regierungsmitgliedern, der Staatssekretär für Deregulierung (NEOS) darf gegenüber Journalisten sogar über die Zubereitung von Erbsensuppe referieren, der Innenminister immer die gleichen Ankündigungen zum Asyl-Gesetz unwidersprochen wiederholen – trotz dieses  Medienverhaltens, das natürlich rein gar nichts mit der von der Koalition angekündigten Verteilung von 30 Millionen Euro Steuergeld an die Verlagshäuser zu hat, schwächeln ÖVP, SPÖ und NEOS in der neuesten Umfrage der Lazarsfeld-Gesellschaft für oe24.at: Alle drei Regierungsparteien verlieren einen Prozentpunkt.

Die ÖVP kommt aktuell auf 21 %, die SPÖ auf 20 % und die NEOS auf 11 % – die Pinken liegen damit noch zwei Prozentpunkte vor den Grünen.

Die öffentliche Debatte um das Budget-Desaster und die Verteilung von Steuergeld-Millionen im Ausland durch Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hilft erneut der FPÖ: Die Freiheitlichen können um einen Prozentpunkt auf 34 % zulegen. Zum Vergleich: Die Schwesterpartei AfD kommt in Deutschland auf 24 %.

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