Was für eine Provokation gegenüber allen Österreichern, die regelmäßig arbeiten und viel weniger Gehalt dafür bekommen: Die linkslastige Tageszeitung Der Standard lässt einen in Wien lebenden arbeitslosen Afghanen erklären, dass er mit 5500 Euro NETTO an Mindestsicherung und Familienbeihilfe kaum auskommt – zwei der fünf Kinder zeugte der Migrant in Österreich.
Es sei alles sehr schwierig, der alte Toyota, den er hat, sei auch defekt. Und die Familie spare auf eine Waschmaschine, erzählt der afghanische Migrant dem Standard, der erst vor wenigen Tagen peinliche Fake News über den angeblichen Tod der Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek verbreitet hat.
Dass der Zuwanderer (34) 1300 Euro Miete an die Caritas zahlen muss, wird vom Standard nicht hinterfragt, als es um die Fixkosten des Paares und seiner fünf Kinder geht – immerhin könnte ja durchaus kritisiert werden, dass eine kirchliche Hilfsorganisation für 87 Quadratmeter in Wien-Donaustadt eine derart hohe Miete von einem ihrer zugewanderten neuen Schäfchen verlangt.
Bei dem Bericht über den Hausbesuch beim Migranten wird angemerkt, dass „sich ihr arbeitsloses Einkommen auf einem Niveau bewegt, das in manchen Ohren nach Skandal klingt“. Nicht nur danach klingt, sondern vermutlich auch einer ist: Denn ein österreichischer Arbeiter oder Angestellter, der 38 Stunden pro Woche jobbt, müsste mehr als 9000 Euro brutto im Monat als Gehalt beziehen, um dann tatsächlich 5500 Euro netto am Konto zu haben.
Dann berichtet der Standard noch, wie die Zuwanderer-Familie mit „nur“ 5500 Euro so durchkommt: Einen Besuch in einem der Kaffeehäuser, für die Wien so bekannt ist, hätte sich der Afghane noch nie geleistet. Auch Kino oder Schwimmbad für die Kinder würden sich nicht finanzieren lassen. Zum Leben blieben pro Woche 650 Euro für Kleidung, Lebensmittel und andere alltägliche Dinge …
650 Euro pro Woche? Das sind knapp 100 Euro pro Tag – ein österreichischer Pensionist müsste für dieses Ausgaben-Niveau 3000 Euro monatlich beziehen. Im Durchschnitt erhalten Österreichs Pensionisten aber nur 1694 Euro brutto pro Monat, netto sind das um die 1300 Euro. Und dafür haben sie ihr ganzes Leben gearbeitet und Steuern sowie Sozialversicherung in Österreich eingezahlt. Der Afghane nicht – die von SPÖ und NEOS regierte Stadt Wien beschenkt ihn trotzdem Monat für Monat mit dem vierfachen Geldbetrag.
Credit: APA
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