Top-Anwalt zu Wiens Messerstecher-Banden: Absurd, dass die nicht in Haft sind!

Top-Anwalt zu Wiens Messerstecher-Banden: Absurd, dass die nicht in Haft sind!

Ein Öffi-Fahrgast wird von sechs syrischen und irakischen Jugendlichen beim Aussteigen aus der U-Bahn niedergeprügelt und mit einem Messer schwer verletzt – die jungen Migranten bleiben auf freiem Fuß. Das bringt auch den Blutdruck des bekannten Wiener Anwalts Sascha Flatz zum Steigen: Auf Instagram kritisiert der Jurist nun scharf diese Situation in Wien.

„Dass die Typen von dieser Bande nicht in Haft sitzen und der angeblich erst 13 Jahre alte Messerstecher auch straffrei bleiben wird, ist einfach absurd“, spricht sich Rechtanwalt Sascha Flatz für eine Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre aus. Und er kritisiert die aktuelle Situation auf den Straßen Wiens: Viele der jugendlichen Migranten machen sich auch jünger als sie tatsächlich sind, weil sie die Gesetzeslage in Österreich schon kennen – und sie entgehen damit einer Verurteilung.

Sascha Flatz erinnert in seinem Instagram-Beitrag (siehe Video unten) auch daran, dass ein Messerstich absolut kein Bagatelldelikt sei: „Da geht’s um versuchten Mord oder zumindest um eine absichtlich schwere Körperverletzung, da drohen bis zu zehn Jahre Haft.“ Außerdem werde viel zu wenig beachtet, dass die Opfer dieser Messerattacken ihr ganzes weiteres Leben unter den Folgen leiden: Erstens seien sie schwer traumatisiert und zweitens hätten sie auch noch Jahre nach einem erfolgten Messerangriff Schmerzen.

U-Bahn-Fahrgast niedergestochen

Wie von exxtra24 berichtet, haben mehrere Jugendliche vor einer Woche einen Öffi-Fahrgast am Wangari-Maathai-Platz im 22. Bezirk attackiert, weil er die Burschen gebeten hat, die Musik leiser zu drehen. Gegenüber Beamten des Stadtpolizeikommandos Donaustadt gab das Opfer (43) an, beim Verlassen der nahegelegenen U-Bahn-Station von den sechs Jugendlichen drangsaliert und bespuckt worden zu sein.

Die Gruppe hätte dann plötzlich auf ihn eingeschlagen und ihm mit einem Messer eine Stichwunde im unteren Rücken zugefügt. Der Verletzte wurde durch die Berufsrettung Wien notfall-medizinisch erstversorgt und in ein Spital gebracht – es bestand keine Lebensgefahr. Im Zuge einer Sofortfahndung konnten die mutmaßlichen Täter – 13 bis 18 Jahre alte Migranten aus Syrien und dem Irak – in der Nähe des Asperner Sees angehalten werden. Das mutmaßliche Tatwerkzeug, ein Klappmesser, wurde in der Nähe des Tatorts versteckt in einer Zigarettenschachtel am Boden liegend gefunden und sichergestellt. Der erst 13 Jahre alte Syrer wurde zunächst in eine Polizeiinspektion gebracht und anschließend seinen Erziehungsberechtigten übergeben.

Credits: BMI/APA/Screenshot Instagram

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