Mitten in der besinnlichen Vorweihnachtszeit erschüttert eine Schreckensnachricht Deutschland: Sicherheitskräfte haben einen offenbar islamistisch motivierten Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt verhindert. Im bayerischen Dingolfing klickten bei fünf Männern die Handschellen – sie sollen einen tödlichen Plan geschmiedet haben.
Der perfide Plan: Mit dem Auto in die Menschenmenge
Die festgenommenen Männer hatten es laut ersten Ermittlungen auf die unschuldigen Besucher eines Weihnachtsmarktes abgesehen. Wie die deutsche BILD berichtet, wollten die Verdächtigen mit einem Auto mitten in die Buden und Menschen rasen – ein Szenario, das schreckliche Erinnerungen an frühere Anschläge in Europa weckt. Bei den Tatverdächtigen soll es sich um drei Marokkaner, einen Ägypter und einen Syrer handeln. Gegen vier von ihnen wurde bereits Haftbefehl erlassen, wie oe24 berichtet.
Der Imam als mutmaßlicher Anstifter
Die Ermittlungen zeichnen ein düsteres Bild. Einer der Hauptverdächtigen, ein Ägypter, soll als Vorbeter fungiert haben. In seiner Rolle als religiöse Autorität habe er die anderen Männer zu der grausamen Tat aufgestachelt. Die Gruppe geriet ins Visier der Behörden, nachdem ein ausländischer Geheimdienst den entscheidenden Hinweis geliefert hatte. Ein Wettlauf gegen die Zeit begann.
Innenminister lobt schnelle Reaktion
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zeigte sich erleichtert und dankte den Einsatzkräften. „Der Fall belegt eindrucksvoll die gute Reaktions- und Leistungsfähigkeit unserer Sicherheitsbehörden“, erklärte er. „Dank der hervorragenden Zusammenarbeit konnte in kürzester Zeit ein potenziell islamistisch motivierter Anschlag in Bayern verhindert werden.“
Die Ermittlungen laufen nun auf Hochtouren. Die Generalstaatsanwaltschaft München hat den Fall übernommen, um die genauen Hintergründe und das Netzwerk der Verdächtigen vollständig aufzudecken. Die Nachricht von dem vereitelten Anschlag sorgt für Aufatmen, hinterlässt aber auch ein Gefühl der Unsicherheit in einer Zeit, die eigentlich von Frieden und Freude geprägt sein sollte.
Credits: APA
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