Tausende feiern in Wien: „Der Diktator ist tot und wir feiern das“

Tausende feiern in Wien: „Der Diktator ist tot und wir feiern das“

Am Wochenende versammelten sich Tausende Menschen in Wien, um den Tod des iranischen Obersten Religionsführers Ali Khamenei zu feiern. Die Demonstration, die unter dem Motto „Unterstützung der Revolution im Iran“ stand, zog durch die Innenstadt und endete vor der US-Botschaft im neunten Bezirk.

Jubel und Hoffnung auf Freiheit

Die Demonstration begann am Heldenplatz, wo sich mehrere Tausend Menschen versammelten. Viele Teilnehmer trugen die grün-weiß-rote Flagge des Iran aus der Zeit vor der Revolution 1979, sowie Fahnen der USA und Israels. Auf Plakaten war unter anderem „Make Iran Great Again“ und „Reza Pahlavi King of Iran“ zu lesen. Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, wird von vielen als Hoffnungsträger für eine demokratische Zukunft gesehen.

„Der Diktator ist tot und wir feiern das“, sagte eine Teilnehmerin. Die Stimmung war ausgelassen, es wurde gesungen und getanzt.

Politische Reaktionen und Solidarität

Die Tötung Khameneis, die durch einen US-amerikanisch-israelischen Angriff erfolgte, sorgte weltweit für Reaktionen. Laut Newsweek bezeichnete US-Präsident Donald Trump Khamenei als „einen der bösartigsten Menschen der Geschichte“ und rief die Iraner dazu auf, ihre Regierung zu übernehmen. Der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker verurteilte in einem Statement die iranischen Angriffe auf Nachbarstaaten und betonte die Solidarität mit den betroffenen Ländern.

Verkehrsbehinderungen und friedlicher Verlauf

Die Demonstration führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Wiener Innenstadt, verlief jedoch laut Polizeiangaben friedlich. „Die Menschen im Iran haben ein Leben in Frieden, Sicherheit und Wohlstand verdient“, erklärte Stocker weiter.

Ein Blick in die Zukunft

Die Teilnehmer der Demonstration hoffen auf einen grundlegenden Wandel im Iran. „Wir wollen nicht die Islamische Republik Iran, sondern einfach nur den Iran“, sagte eine junge Frau, die mit einer Iran-Flagge auf der Wange an der Kundgebung teilnahm. Viele der Demonstranten äußerten den Wunsch, ihre Familien im Iran bald wiedersehen zu können.

Quellen: oe24.at, derStandard.at
Credits: APA

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