Stromkosten: Regierung präsentiert Entlastung für Haushalte

Stromkosten: Regierung präsentiert Entlastung für Haushalte

Die österreichische Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket zur Senkung der Stromkosten vorgestellt. Im Zentrum steht die Reduktion der Elektrizitätsabgabe, die ab 2026 greifen soll. Laut dem Gesetzesantrag, der von ÖVP, SPÖ und NEOS eingebracht wurde, soll die Abgabe von derzeit 1,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auf 0,82 Cent gesenkt werden. Für private Haushalte ist sogar ein Satz von nur 0,1 Cent pro kWh vorgesehen.

Politische Reaktionen: Lob und Kritik

Die Maßnahme wird politisch kontrovers diskutiert. Während die SPÖ die Entlastung als „konkrete Hilfe“ bezeichnet, die ab Januar 2026 spürbar sein soll, kritisiert die FPÖ die Pläne scharf. Sie spricht von einer „Alibimaßnahme“ und fordert eine stärkere Entlastung für Unternehmen sowie eine Senkung der Umsatzsteuer auf Energie von 20 auf 10 Prozent.

Weitere Maßnahmen in Aussicht

Neben der Elektrizitätsabgabe sollen auch andere Schritte zur Entlastung am Strommarkt folgen. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) kündigten an, weitere Details in einer Pressekonferenz zu präsentieren. Aus der Industrie gibt es Forderungen nach zusätzlichen Entlastungen, etwa bei der Strompreiskompensation bis 2030 und der CO2-Bepreisung.

Quellen: oe24.at, APA
Credits: APA

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