Sicherheits-Desaster in Salzburg: Festnahme dauerte 5 Minuten, Innenminister schweigt

Sicherheits-Desaster in Salzburg: Festnahme dauerte 5 Minuten, Innenminister schweigt

Der Sicherheits-Skandal bei der Eröffnung war wesentlich brisanter, als Mainstream-Medien berichteten: Fünf Minuten lang konnten sechs Täter auf der Bühne der Felsenreitschule Hass-Parolen gegen Juden schreien. „Fünf Minuten! Hätten sie Waffen gehabt, wären Dutzende Menschen getötet worden“, sagt dazu ein Sicherheitsexperte. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) schweigt zum offensichtlichen Versagen des Verfassungsschutzes.

Österreichs Innenminister bat noch immer nicht zu einem öffentlichen Mediengespräch, bei dem das Sicherheits-Desaster korrekt aufgearbeitet und die Konsequenzen für die Verantwortlichen des Versagens genannt werden: Gerhard Karner (ÖVP) will offensichtlich auch diesen Skandal durchtauchen, die alten, von Regierungs-Inseraten gestützten Mainstream-Medien machen ihm diese Vorgangsweise leicht.

Dabei würde es viel geben, was aufzuklären wäre: Immerhin konnten die „Aktivisten“ der Letzten Generation mit plump gefälschten Mitarbeiter-Ausweisen problemlos in den Bühnenbereich der Felsenreitschule kommen. Die Überwachung dieses Bereichs überließ die Polizeiführung der Hausmeister-Truppe der Salzburger Festspiele – obwohl zwei Staatsschefs, sowie Mitglieder der Bundesregierung und milliardenschwere Unternehmer im Publikum saßen.

Hätte Blutbad wie bei Terroranschlag in Paris geben können

„Hätten diese Typen Waffen gehabt, wäre es zu einem schrecklichen Blutbad gekommen“, sagt ein Sicherheitsexperte gegenüber exxtra24. Er erinnert dabei auch an den Terrorangriff an das Theater Bataclan in Paris am 13. November 2015: In dem Konzertsaal sind 90 Menschen von drei islamistischen Attentätern ermordet worden.

Es sei in Salzburg jedenfalls „absolut unverantwortlich“ gewesen, die Sicherheitsmaßnahmen derart lasch durchzuführen. Tatsächlich hätte der 600 Mann starke Verfassungsschutz (DSN, die Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst) zumindest 20 Beamte für diesen wichtigsten Termin in Österreichs Kulturprogramm abstellen können.

Auf den Social-Media-Plattformen wird auch verbreitet, wie diese „Aktivisten“ auf der Bühne der Felsenreitschule gegen Israel demonstrierten: In ihren Protest-Rufen verwendeten sie nicht das Wort „Israelis“, sondern „Juden“.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP)

Credits: APA, Screenshot

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