Es ist das Treffen, auf das die Welt gespannt blickt: US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj werden sich nächste Woche am Rande der UNO-Generaldebatte in New York begegnen. Die Themen? Brisanter könnten sie kaum sein: Sicherheitsgarantien für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland stehen auf der Agenda.
Sicherheitsgarantien: Ein heißes Eisen
Wie Selenskyj gegenüber Journalisten erklärte, fordert die Ukraine von westlichen Staaten handfeste Sicherheitsgarantien, um den russischen Angriffskrieg endlich zu beenden. Doch der Kreml-Chef Wladimir Putin hat bereits klargestellt, dass eine Stationierung westlicher Soldaten in der Ukraine für ihn ein „legitimes Angriffsziel“ darstellt. Ein Pulverfass, das jederzeit explodieren könnte!
Trump: Der selbsternannte Friedensstifter?
Donald Trump, der sich im Wahlkampf als der Mann präsentierte, der den Ukraine-Konflikt „in Rekordzeit“ beenden könnte, steht unter Druck. Zuletzt zeigte er sich enttäuscht über Putins Verhalten, nachdem die beiden im August bei einem Gipfel in Alaska aufeinandertrafen. Laut der Nachrichtenplattform Telepolis versprach Trump der Ukraine Sicherheitsgarantien, die jedoch von europäischen Verbündeten mitgetragen werden sollen. „Sie sind die erste Verteidigungslinie“, so Trump.
Diplomatie auf dünnem Eis
Die diplomatischen Bemühungen um eine Waffenruhe verliefen bisher im Sand. Wie Die Presse berichtet, führten drei Treffen zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul lediglich zu Gefangenenaustauschen – ein Durchbruch blieb aus. Selenskyj hofft nun, dass das Treffen mit Trump neue Dynamik in die festgefahrenen Verhandlungen bringt.
Credits: APA
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