Österreichs Außenministerium ist seit der Übernahme durch Beate Meinl-Reisinger (NEOS) massiv unter Kritik: Die millionenteure Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat, die Geldverteilungs-Reisen der Ministerin und ein Botschafter, der über Jahre einen Sado-Maso-Blog betrieb, beschäftigen das Ministerium, das seit 202 Tagen bei der Rettung der österreichischen Geisel Eva G. in Niger versagt.
Seit 11. Jänner, also nun schon seit 202 Tagen, wird die Wienerin Eva G. (72) von einer Bande in Niger gefangen gehalten – wiederholt machten Medien (auch exxtra24) Druck auf das Außenministerium, die Anstrengungen zur Befreiung dieser Landsfrau zu intensivieren, doch wenig ist passiert: Die Österreicherin wird noch immer irgendwo in dem afrikanischen Land festgehalten, die Familie in Österreich ist in größter Sorge. Für Deutschland wäre das unvorstellbar, dass in einer derartigen Geisel-Lage nicht sofort alles versucht wird, die Staatsbürgerin mit Gewalt oder über Verhandlungen zu befreien.
Statt sich mit einer Geiselbefreiung und der Rettung eines Menschlebens zu befassen, hat Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) derzeit andere Themenschwerpunkte: Ein ÖVP-naher Botschafter bei der EU beschädigt noch zusätzlich den Ruf des Ministeriums – immerhin schreiben nun nach den Berichten von Fass ohne Bodden und exxtra24 auch internationale Medien über den peinlichen Sex- und Sado-Maso-Skandal im tief-schwarzen österreichischen Beamten-Adel des einst ehrwürdigen Außenministeriums.
Werbekampagne für UN-Sitz statt Geiselbefreiung
Zusätzlich betreibt die pinke Außenministerin auch noch ihre vom Steuerzahler finanzierte millionenteure Werbekampagne dafür, dass Österreich einen Sitz im UN-Sicherheitsrat erhalten soll – die breite Masse der Österreicher hat vermutlich wenig Verständnis dafür, dass in Zeiten der größten Budget- und Wirtschaftskrise für dieses Prestigeprojekt Steuergeld verschwendet wird.
Zusätzlich muss im Außenministerium noch in Diskussionrunden geklärt werden, wo der Deregulierungs-Staatssekretär als Ministeriums-Beiwagerl seine acht neuen Mitarbeiter unterbringt – immerhin will Sepp Schellhorn (NEOS) ja dann doch irgendwann im Herbst mit der Deregulierungs-Arbeit beginnen. Bezahlt wird er ja schon seit Monaten.

Noch immer in Gefangenschaft in Niger: Eva G.
Credits: APA, Screenshot
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