Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat genug von endlosen Debatten über die Vorgeschichte des Krieges. In einem Beitrag auf der Plattform X machte er unmissverständlich klar: „Ich brauche diesen historischen Shit nicht.“ Stattdessen fordert er konkrete Schritte, um den Krieg schnellstmöglich zu beenden. Historische Narrative, so Selenskyj, würden oft als Vorwand genutzt, um Entscheidungen hinauszuzögern. „Es ist eine Verzögerungstaktik“, betonte er.
Keine Gefühle, nur Lösungen: Selenskyj über Putin
In einem Interview mit dem britischen Moderator Piers Morgan zeigte sich Selenskyj pragmatisch. Sollte es zu einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin kommen, werde er sich ausschließlich auf praktische Lösungen konzentrieren. „Ich hege keinen persönlichen Groll gegen ihn. Keine Gefühle, überhaupt keine“, erklärte der Präsident. Emotionen hätten in solchen Gesprächen keinen Platz, da die Ukraine nicht der Aggressor sei.
Verhandlungen in Europa: Selenskyj bleibt standhaft
Selenskyj bekräftigte seine Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit Putin, allerdings nur in einem Drittstaat – Russland und Weißrussland schloss er kategorisch aus. Als mögliche Verhandlungsorte nannte er die Schweiz, wo bereits frühere Delegationstreffen stattfanden. Für Selenskyj ist klar: Europa bleibt der zentrale Schauplatz für Friedensgespräche.
Quellen: exxpress.at, Interview mit Piers Morgan
Credits: APA
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