Selenskyj drängt auf neue Gespräche: „Wir warten auf Amerika“

Selenskyj drängt auf neue Gespräche: „Wir warten auf Amerika“

Miami/Kiew – Nach den jüngsten Verhandlungen in den USA fordert er weitere Gespräche, um den blutigen Krieg in der Ukraine endlich zu beenden. Doch wie realistisch ist ein baldiger Frieden?

„Wir warten auf Amerika“ – Selenskyjs klare Botschaft

„Wir warten auf die Fortsetzung des Dialogs mit Amerika“, erklärte Selenskyj nach einem Treffen mit seinen Unterhändlern. Wie die Nachrichtenagentur APA berichtet, wurden bei den Gesprächen in den USA mehrere Dokumententwürfe vorbereitet. Diese sollen Sicherheitsgarantien für die Ukraine, den Wiederaufbau des Landes und den Rahmen für ein mögliches Kriegsende umfassen. Konkrete Details? Fehlanzeige. Doch Selenskyj bleibt optimistisch: „Jede Verhandlungsrunde trägt zur Sicherung der ukrainischen Interessen bei.“

Konstruktive Gespräche – aber was steckt dahinter?

Die Verhandlungen in den USA wurden von hochrangigen Vertretern beider Seiten geführt. Rustem Umjerow, Sekretär des Nationalen Rates für Sicherheit und Verteidigung, und Generalstabschef Andrij Hnatow trafen sich mit dem amerikanischen Ukraine-Chefunterhändler Steve Witkoff. Laut APA bezeichneten beide Seiten die Gespräche als „konstruktiv“. Doch was bedeutet das wirklich? Kritiker werfen den Verhandlungsparteien vor, lediglich Zeit zu gewinnen, während die Kämpfe in der Ukraine weitergehen.

Russland bleibt stur – Treffen mit Kreml-Vertreter

Parallel zu den Gesprächen mit der Ukraine traf sich Witkoff auch mit dem Kreml-Beauftragten Kirill Dmitrijew. Auch dieses Treffen wurde als „konstruktiv“ beschrieben, doch konkrete Ergebnisse? Fehlanzeige. Dmitrijew soll den russischen Präsidenten Wladimir Putin zeitnah über den Verlauf der Gespräche informieren. Ein Waffenstillstand? Noch immer nicht in Sicht.

Europa im Rücken – Druck auf Russland wächst

Selenskyj nutzte die Gelegenheit, um den europäischen Partnern für ihre Unterstützung zu danken. „Es ist wichtig, dass neben der Diplomatie auch der Druck auf Russland aufrechterhalten wird“, betonte er. Doch wie lange kann Europa diesen Druck noch aufrechterhalten, ohne selbst in die Krise zu geraten?


Quellen: APA, VOL.AT
Credits: APA

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