„Das wird relativ bald bekannt gegeben“, kündigt die neue Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ) eine Preiserhöhung bei den Wiener Linien an, das 365-Euro-Jahres-Ticket dürfte damit bald Geschichte sein. Die SPÖ-NEOS-Koalition ist aufgrund des angehäuften Schuldenbergs zu einem Sparkurs gezwungen.
3,8 Milliarden Euro Neuverschuldung, ein bereits extrem hoher Gesamtschuldenstand von 15 Milliarden Euro – nach Jahren des hemmungslosen Geldausgebens (auch für die Versorgung von Migrantenfamilien mit absurd hohen Monatsbeträgen von bis zu 9000 Euro netto) ist die rot-pinke Stadtregierungs-Koalition in Wien zum Sparen gezwungen.
Und diese Maßnahmen werden nun hunderttausende Menschen in der Stadt massiv spüren, bestätigte Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ) in einem Gespräch mit dem Standard: „Wir schauen uns alles an, auch bei der Mobilität. Es ist möglich, dass die Öffi-Jahreskarte teurer wird. Der Klimaticket-Preis wird massiv gesteigert. Ich denke nicht, dass wir in dieser Massivität erhöhen. Das wird relativ bald bekanntgegeben“, meinte Novak auf die Frage, ob denn auch das 365-Euro-Jahresticket für die Wiener Linien nun teurer werde.
Und so explodierten die Schulden Wiens unter den SPÖ-Bürgermeistern Michael Häupl und Michael Ludwig – die aktuelle Gesamtverschuldung von 15 Milliarden Euro ist noch nicht auf der Liste:
| Jahr | Gesamtschulden | Pro-Kopf (Ø 1,9 Mio Einwohner) |
|---|---|---|
| 2008 | 2,18 | 1 150 € |
| 2010 | 4,23 | 2 225 € |
| 2012 | 5,32 | 2 800 € |
| 2015 | 6,44 | 3 400 € |
| 2018 | 7,26 | 3 820 € |
| 2020 | 8,33 | 4 380 € |
| 2021 | 9,91 | 5 215 € |
| 2022 | 9,64 | 5 085 € |
| 2023 | 10,20 | 5 370 € |
| 2024 | 12,70 | 6 260 € |
Somit hat sich der Schuldenstand Wiens von 2008 bis 2025 fast versiebenfacht – die Pro-Kopf-Verschuldung stieg – siehe Liste – ebenfalls dramatisch an. Konkrete Maßnahmen zur Korrektur dieser dramatischen Entwicklung sind auch im neuen Koalitionsabkommen zwischen SPÖ udn NEOS nicht zu finden.
Credit: APA
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