Die NEOS stehen erneut im Kreuzfeuer russischer Kritik. Diesmal richtet sich der verbale Angriff des russischen Ex-Präsidenten Dmitri Medwedew direkt gegen die NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger. Der Grund? Ihr Vorschlag, Verhandlungen im Ukraine-Krieg zu fördern. Medwedew kommentierte dies mit den Worten, er hoffe, „der Schnaps sei verflogen“.
NEOS schlagen zurück: „Nervosität im Kreml!“
Die Antwort der NEOS ließ nicht lange auf sich warten. Generalsekretär Douglas Hoyos bezeichnete Medwedews Äußerungen als „persönliche Angriffe und absurde Vergleiche“. Laut Hoyos seien diese verbalen Entgleisungen ein Zeichen wachsender Nervosität im Kreml. „Europa lässt sich nicht auseinanderdividieren“, betonte er in einer Aussendung.
Meinl-Reisinger: „Russland mischt sich ein!“
Beate Meinl-Reisinger selbst reagierte ebenfalls scharf auf die russischen Angriffe. Sie wies die Einmischung Russlands entschieden zurück und forderte, den Druck auf Moskau zu erhöhen, um den Angriffskrieg in der Ukraine zu beenden. „Ich weise aufs Entschiedenste zurück, dass sich Russland in unsere inneren Angelegenheiten einmischt“, erklärte sie.
Drohungen gegen Österreich: Ein wiederkehrendes Muster
Bereits Ende August hatte Medwedew Österreich ins Visier genommen. Damals drohte er mit militärischen Konsequenzen, sollte das Land der NATO beitreten. Auch hier zeigten sich die NEOS unbeeindruckt und forderten eine klare Haltung gegenüber Moskau.
Quelle: oe24.at
Credits: APA
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