Schlechte Nachrichten um Hallmanns SÜBA-Gruppe: Sanierung endgültig geplatzt!

Schlechte Nachrichten um Hallmanns SÜBA-Gruppe: Sanierung endgültig geplatzt!

Es ist ein weiterer Tiefschlag für den schillernden Immobilien-Investor Klemens Hallmann: Sein Bauträger, die SÜBA AG, steht vor dem endgültigen Aus. Der letzte Versuch, das Kernunternehmen seiner Immobiliengruppe zu retten, ist dramatisch gescheitert. Nun droht der Konkurs.

Der Traum vom Comeback ist ausgeträumt

Das Reich des Investors, der oft als „Mini-Benko“ bezeichnet wurde, kämpft schon länger mit schweren Turbulenzen. Nachdem die SÜBA AG im April dieses Jahres Insolvenz anmelden musste, setzte Hallmann alles auf eine Karte: einen Sanierungsplan. Doch dieser Plan ist nun wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen. Wie der Kreditschutzverband KSV1870 am Donnerstag mitteilte, wurde die erste Teilquote von fünf Prozent, die Ende September fällig war, nicht bezahlt. Damit ist die Sanierung vom Tisch. „Die Sanierungsbestrebungen sind leider als gescheitert zu qualifizieren“, so die nüchterne Einschätzung von Jürgen Gebauer vom KSV1870.

Ein Schuldenberg von 226 Millionen Euro

Die Zahlen hinter der Pleite sind schwindelerregend. Den Verbindlichkeiten von rund 226 Millionen Euro stehen laut Angaben des Alpenländischen Kreditorenverbands (AKV) Vermögenswerte von gerade einmal 8,6 Millionen Euro gegenüber. Ein gigantisches Loch, das nun nicht mehr gestopft werden kann. Bereits am 3. September wurde das Unternehmen wegen fehlender Liquidität geschlossen und die Verwertung eingeleitet.

Für die Gläubiger brechen unsichere Zeiten an. Ende Juli hatten sie noch einem Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent zugestimmt. Was davon nach dem geplatzten Deal übrig bleibt, ist ungewiss. Laut KSV1870 könne nicht seriös vorhergesagt werden, welche Quote die Gläubiger am Ende erwarten können. Sicher ist nur: Das Verfahren wird sich in die Länge ziehen.

Domino-Effekt im Hallmann-Imperium?

Mit dem endgültigen Fall der SÜBA AG wächst die Sorge vor einem Flächenbrand. Der Kreditschutzverband warnt, es sei „nicht auszuschließen, dass über das Vermögen einzelner Tochtergesellschaften ebenfalls ein Insolvenzverfahren zu eröffnen sein wird“. Der Insolvenzverwalter wird das Unternehmen nun im Rahmen eines Konkursverfahrens abwickeln. Für Klemens Hallmann und seine SÜBA-Gruppe ist es das vorläufige Ende eines dramatischen Wirtschaftskrimis.

Credits: APA

Quelle: Kronen Zeitung

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