Schäbig oder feig? Keine Worte des Trauers zum Tod Baumgartners von Stocker und Babler

Schäbig oder feig? Keine Worte des Trauers zum Tod Baumgartners von Stocker und Babler

Immer mehr Social-media-User kritisieren, dass nur die FPÖ und Herbert Kickl offiziell Worte des Trauers zum plötzlichen Tod des österreichischen Extremsportlers Felix Baumgartner (56) fanden – weder der Kanzler, noch der Vizekanzler und auch nicht Van der Bellen würdigten die Leistungen des All-Springers.

2,3 Millionen (!) Österreicher fieberten am 14. Oktober 2012 mit, als sich Felix Baumgartner aus der kleinen Ballon-Kapsel 39 Kilometer in die Tiefe stürzte – dieser Rekordflug machte den Österreicher weltberühmt, der Extremsportler war ein Superstar.

Jetzt hatten aber weder Christian Stocker (ÖVP), noch Andreas Babler (SPÖ) und auch der Bundespräsident keine Zeit (oder nicht den Mut) die Leistungen Baumgartners nach dessen Tod in Italien zu würdigen: „Wer sich mit Links anlegt, für den gibt’s nicht einmal Abschiedsworte“, schreibt dazu ein X-User. Offenbar sieht er – so wie viele andere Österreicher – das absolut richtig: Das offizielle Österreich wagt nicht, Worte des Trauers für einen mit Social-Media-Postings polarisierenden Extremsportler auszusprechen.

Herbert Kickl hatte damit keine Probleme – der FPÖ-Chef schreibt auf Facebook: „Felix Baumgartner war ein mutiger Pionier, ein leidenschaftlicher Patriot und ein Mensch mit Haltung. Mit seinen Leistungen hat er vielen Menschen gezeigt, was mit Entschlossenheit und Mut möglich ist.“

Der Tod eines frechen Helden und nicht-linken Extrem-Sportlers wird also von Kanzler, Vizekanzler, der Außenministerin und dem Bundespräsidenten ignoriert. Österreich hatte schon bessere Zeiten.

Credits: APA

Teilen:
5 1 Abstimmen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
guest

1 Kommentar
Älteste
Neuestes Meistgewählt
1
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x