Regierungs-Geldregen: 2,6 Milliarden Euro für unsere Industrie!

Am Redner:innenpult Nationalratsabgeordneter Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP)
Regierungs-Geldregen: 2,6 Milliarden Euro für unsere Industrie!

Jetzt wird die Staatskasse geöffnet! Die Regierung pumpt eine gigantische Summe in den heimischen Standort, um Österreich wieder voran zu bringen.

Es ist eine gewaltige Finanz-Spritze, auf die viele gewartet haben. Um den stotternden Wirtschaftsmotor wieder auf Hochtouren zu bringen, greift die Bundesregierung tief in die Tasche. Satte 2,6 Milliarden Euro sollen bis zum Jahr 2029 fließen, um den Standort Österreich zu retten und zukunftsfit zu machen. Der Plan wurde am Freitag in Wien präsentiert.

Die Milliarden-Offensive für Hightech

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) und Staatssekretär Josef Schellhorn (NEOS) traten gemeinsam auf, um die frohe Kunde zu verbreiten. Das Geld kommt nicht per Gießkanne, sondern gezielt. Im Fokus stehen neun absolute Schlüsseltechnologien, die Österreichs Zukunft sichern sollen.

Dazu gehören unter anderem Künstliche Intelligenz, Mikrochips, Quantentechnologie und Life Sciences. Wie das zuständige Ministerium auf bmimi.gv.at im Detail ausführt, stammen die Mittel aus dem sogenannten FTI-Pakt (Forschungs-, Technologie- und Innovationspakt). Das klare Ziel: Österreich soll zurück in die Top 10 der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt!

„Made in Austria“ soll wieder Gesetz sein

Doch es geht nicht nur um Förderungen, sondern auch um Protektionismus – aber den „vernünftigen“, wie Minister Hanke betont. Ein neues „patriotisches Vergaberecht“ soll kommen. Das bedeutet im Klartext: Bei öffentlichen Aufträgen soll wieder mehr auf heimische und europäische Wertschöpfung geachtet werden.

Wie oe24.at schreibt, soll das Prinzip „Made in Europe & Partner Countries“ gesetzlich verankert werden. Schluss mit Billig-Importen aus Fernost, wenn es um unsere kritische Infrastruktur geht! Auch ein eigener Industriestrompreis ab 2027 steht auf der Agenda, um die Produktion im Land zu halten.

Show-Effekt in der Fabrikhalle

Für die Präsentation dieses Mega-Pakets wählte die Regierungsspitze eine passende Kulisse. Man traf sich nicht in einem sterilen Pressezentrum, sondern direkt an der Basis. Wie Der Standard berichtet, diente die Fertigungshalle von Siemens Mobility in Wien als Bühne. Vor einer Zuggarnitur verkündeten die Minister ihre Strategie – ein starkes Bild für die „Reindustrialisierung“.

Während die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung jubeln und von einem „wichtigen Signal“ sprechen, gibt es auch Gegenwind. Die Opposition lässt kein gutes Haar an den Plänen. Für die FPÖ ist das Paket „ambitionslos“, und die Grünen vermissen klare Prioritäten beim Klimaschutz.

Quellen: oe24.at, Der Standard, bmimi.gv.at
Credits: APA

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