Regierung sagt Inflation den Kampf an: Das sind die neuen Maßnahmen

Regierung sagt Inflation den Kampf an: Das sind die neuen Maßnahmen

Die SPÖ-Vizeklubobfrau Julia Herr hat im Nationalrat einen Antrag eingebracht, der sich gegen die sogenannte Shrinkflation richtet. Dabei handelt es sich um die Praxis, bei der Unternehmen wie Mondelez die Packungsgrößen ihrer Produkte – etwa Milka-Schokolade – reduzieren, ohne den Preis anzupassen. Bis Ende 2025 soll eine gesetzliche Regelung eingeführt werden, die eine klare Kennzeichnung solcher Änderungen vorschreibt. Ziel ist es, Konsumenten besser zu schützen und Transparenz zu schaffen. Wie oe24.at berichtet, sind die Minister Hattmannsdorfer (ÖVP) und Schumann (SPÖ) für die Umsetzung verantwortlich.

Österreich-Zuschlag: Kampf gegen teure Markenprodukte

Ein weiterer Antrag zielt auf die territorialen Lieferbeschränkungen von Markenartikel-Unternehmen ab. Diese führen dazu, dass viele Produkte in Österreich teurer sind als in anderen EU-Ländern. Die Regierung soll sich laut oe24.at in Brüssel dafür einsetzen, diese Beschränkungen abzuschaffen. Damit soll eine Angleichung der Verbraucherpreise im Binnenmarkt erreicht werden.

Preisauszeichnung: Mehr Transparenz gefordert

Der dritte Antrag von Julia Herr fordert strengere Maßnahmen gegen Verstöße beim Preisauszeichnungsgesetz. Laut einer Aktion des Marktamtes halten sich viele Händler nicht an die Vorgaben zur Ausweisung von Kilo- oder 100-Gramm-Preisen. Die Regierung soll daher die Bestimmungen überarbeiten und einheitliche Bezugsgrößen sowie klare Vorgaben zur Darstellung der Grundpreise einführen. Wie oe24.at berichtet, gibt es für diesen Punkt jedoch keine konkrete Frist.

Credits: APA

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