Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu: Über der US-Botschaft in Kuwait-Stadt stieg am Montag dichter Rauch auf. Augenzeugen berichteten von einem Feuer, während die diplomatische Vertretung selbst vor einer „anhaltenden Bedrohung durch Raketen und Drohnen“ warnte. Die Hintergründe des Vorfalls bleiben unklar, doch die Spannungen in der Region nehmen weiter zu.
„Kommen Sie nicht zur Botschaft!“
Die US-Botschaft veröffentlichte eine dramatische Sicherheitswarnung: „Es gibt eine anhaltende Bedrohung durch Raketen und Drohnen über Kuwait. Kommen Sie nicht zur Botschaft.“ US-Bürger wurden aufgefordert, Schutz in ihren Wohnungen zu suchen und sich von Fenstern fernzuhalten. Laut dem kuwaitischen Innenministerium wurden mehrere Drohnen abgefangen, genaue Zahlen wurden jedoch nicht genannt. Die Sicherheitslage sei „stabil“, hieß es.
Iranische Angriffe auf Golfstaaten
Seit der Tötung des iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei durch einen US-israelischen Angriff steht Kuwait – wie andere Golfstaaten – im Fokus iranischer Vergeltungsschläge. Der Iran attackierte unter anderem auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Bahrain. Laut der Nachrichtenagentur AFP war in Kuwait-Stadt Luftalarm zu hören, bevor Rauch über der Botschaft aufstieg.
Abstürze von US-Militärjets
Zusätzlich meldete das kuwaitische Verteidigungsministerium den Absturz mehrerer US-Militärjets. Die Besatzungen überlebten, die Ursache wird noch untersucht. Der Iran behauptet, den US-Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait angegriffen zu haben. Kuwait ist ein zentraler Knotenpunkt für die Logistik des US-Militärs im Nahen Osten.
Trump: „Vier Wochen Krieg“
US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu den Entwicklungen und rechnet mit einem vierwöchigen Militäreinsatz gegen den Iran. „Der Iran ist ein großes Land, aber wir werden siegen“, erklärte er gegenüber der britischen „Daily Mail“. Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran seien die größten in der Geschichte der israelischen Luftwaffe.
Die Situation bleibt angespannt, während die Welt auf eine Deeskalation hofft.
Quellen: Tagesschau, Handelsblatt, Deutschlandfunk, Heute
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