Raketen-Schock: NATO stoppt iranisches Geschoss über der Türkei

Raketen-Schock: NATO stoppt iranisches Geschoss über der Türkei

Es ist eine dramatische Eskalation! Eine ballistische Rakete aus dem Iran hat den türkischen Luftraum erreicht und für höchste Alarmbereitschaft gesorgt. Die NATO musste eingreifen und das feindliche Geschoss in letzter Sekunde vom Himmel holen.

Raketen-Alarm am Mittelmeer

Die gefährliche Waffe wurde im östlichen Mittelmeerraum durch NATO-Luftabwehrsysteme neutralisiert. Die Rakete hatte zuvor den Irak und Syrien überflogen. Trümmerteile regneten schließlich in der südöstlichen türkischen Provinz Hatay zu Boden. Zum Glück gab es keine Verletzten. Das türkische Verteidigungsministerium schlug sofort Alarm und warnte den Iran deutlich davor, die eigenen Grenzen zu verletzen. Jeder weitere Vorfall werde entschlossen und hart beantwortet.

Rätselraten um das wahre Ziel

Wohin sollte die Rakete eigentlich fliegen? Hier gibt es noch viele Fragezeichen. Laut tagesschau.de gehen US-Militärkreise davon aus, dass der NATO-Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei das eigentliche Ziel des Angriffs war. Dort sind immerhin rund 1.500 amerikanische Soldaten stationiert. Ein türkischer Regierungsvertreter erklärte jedoch, das Geschoss sei lediglich vom Kurs abgekommen. Wie br.de meldet, vermutet man dort, dass eigentlich eine britische Militärbasis auf Zypern getroffen werden sollte.

NATO steht fest zur Türkei

Die Lage bleibt extrem angespannt und die Nerven liegen blank. Wie zeit.de schreibt, verurteilt die NATO den Angriff aufs Schärfste. NATO-Sprecherin Allison Hart betonte, dass das Bündnis fest an der Seite der Türkei steht. Die NATO geht von einem bewussten Angriff auf das Bündnisgebiet aus. Dennoch ist es aktuell unwahrscheinlich, dass sofort der offizielle NATO-Bündnisfall ausgerufen wird. Man wolle einen noch größeren Flächenbrand in der ohnehin explosiven Region um jeden Preis verhindern. Die Türkei selbst versucht eigentlich, sich in dem Konflikt neutral zu verhalten – doch dieser gefährliche Vorfall macht das immer schwieriger.

Quelle: oe24.at, tagesschau.de, zeit.de, br.de

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