Die aktuellen ORF-Sommergespräche mit SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler verzeichneten laut heute.at deutlich niedrigere Einschaltquoten als in den Vorjahren. Wie heute.at berichtet, sahen am Montagabend durchschnittlich nur 456.000 Personen das Interview auf ORF2, der Marktanteil lag bei 20 Prozent. Der Spitzenwert lag laut Quelle bei 506.000 Zuschauerinnen und Zuschauern.
Im Vergleich zum Sommer 2024, als das Babler-Sommergespräch laut heute.at von durchschnittlich 746.000 Personen verfolgt wurde, entspricht dies einem Rückgang von etwa 300.000 Zuschauern. Auch 2023 waren nach übereinstimmenden Medienberichten mit 743.000 Zusehenden ähnliche Reichweiten erzielt worden. Damit setzt sich laut heute.at ein kontinuierlicher Abwärtstrend beim Interesse an den Sommergesprächen mit Babler fort.
Trotz seiner Rolle als Vizekanzler führte das diesjährige Gespräch nicht zu mehr Publikum. Besonders auffällig ist laut heute.at der Vergleich mit dem Vorprogramm: Die Sendung „Liebesgeschichten und Heiratssachen“ erreichte unmittelbar zuvor im Schnitt 820.000 Zusehende. Im Anschluss an dieses Format haben rund 364.000 Personen, so die Analyse von heute.at, um- oder abgeschaltet.
Die unterschiedlichen Einschaltquoten deuten darauf hin, dass das politische Sommergespräch mit Andreas Babler dieses Jahr auf vergleichsweise geringes Interesse gestoßen ist. Inhalte oder das Auftreten Bablers werden in den Berichten als wenig überraschend oder emotional beschrieben. Für die SPÖ sind die aktuellen Zahlen, wie aus mehreren Quellen hervorgeht, insbesondere im Hinblick auf das Wahljahr 2025 ein Hinweis auf Herausforderungen bei der politischen Ansprache eines breiten Publikums.
Credits: APA
Neueste Kommentare