Moskau/Teheran – Inmitten der eskalierenden Gewalt im Nahen Osten hat sich der russische Präsident Wladimir Putin mit einer klaren Botschaft an die Welt gewandt: Der Krieg im Iran muss sofort enden! In einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Masoud Pezeshkian verurteilte Putin die „bewaffnete israelisch-amerikanische Aggression“ und forderte eine Rückkehr zur Diplomatie. Dies berichtete der Kreml am Freitagabend.
Solidarität mit dem Iran
Putin sprach Pezeshkian sein Beileid aus – nicht nur für den Tod des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei, sondern auch für die zahllosen zivilen Opfer. „Russland steht an der Seite des Iran“, betonte der Kreml-Chef. Pezeshkian bedankte sich für die Unterstützung und schilderte die dramatische Lage vor Ort.
Ein Krieg mit globalen Folgen
Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran haben nicht nur den Tod von Khamenei und anderen hochrangigen Funktionären zur Folge, sondern auch eine humanitäre Katastrophe ausgelöst. Laut Berichten der Handelsblatt und PBS News wurden bereits über 1.300 Zivilisten getötet. Die Angriffe auf Teheran und andere Städte haben massive Brände und Zerstörungen hinterlassen.
Russland als Vermittler?
Während die USA und Israel ihre Angriffe als „präventiv“ rechtfertigen, sieht Russland darin eine „unprovozierte Aggression“. Laut Anadolu Agency bot Putin an, als Vermittler zwischen den Konfliktparteien zu agieren. Doch ob Washington und Tel Aviv auf dieses Angebot eingehen, bleibt fraglich.
Ein gefährliches Spiel
Die Lage spitzt sich weiter zu: Die Straße von Hormus, durch die ein Großteil des weltweiten Ölhandels verläuft, ist faktisch blockiert. Die Ölpreise schießen in die Höhe, und die Weltwirtschaft droht ins Wanken zu geraten. Experten warnen vor einer Eskalation, die weit über die Region hinausgehen könnte.
Ein Appell an die Vernunft
Putins Forderung nach einem Ende der Gewalt ist ein Appell an die Vernunft – doch ob die Konfliktparteien bereit sind, auf Diplomatie zu setzen, bleibt ungewiss. Währenddessen leiden Millionen von Menschen unter den Folgen dieses Krieges.
Quellen: oe24.at, Handelsblatt, PBS News, Anadolu Agency, Kremlin.ru
Credits: APA
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