„POlitik – weil sie fürn Arsch ist“: Pop-Titan Bohlen rechnet mit der deutschen Regierung ab

„POlitik – weil sie fürn Arsch ist“: Pop-Titan Bohlen rechnet mit der deutschen Regierung ab

Dieter Bohlen hat in einem Podcast scharfe Kritik an der deutschen Politik geübt – von Kanzler Merz bis zum digitalen Euro. Der 72-Jährige ist kein politischer Akteur, aber kein ungehörter: Sein Wortmeldungen landen regelmäßig in deutschen Medien.

Das Wortspiel und der Rundumschlag

Bohlens prägnantester Satz aus dem aktuellen Podcast-Auftritt laut oe24: „Mir ist jetzt auch klar, warum das PO-litik heißt: Weil die fürn Arsch ist.“ Was folgt, ist ein Rundumschlag: Politiker könnten nicht mit Geld umgehen – das ändern auch höhere Steuern nicht. Die öffentlich-rechtlichen Medien betreibe laut Bohlen „Meinungsmache hoch 100“ und seien trotz Milliardenfinanzierung nicht unabhängig. Andersdenkende würden zu schnell als „Schwurbler“ oder Extremisten abgestempelt. „Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man in diesem Land verschiedene Meinungen zulässt“, sagte Bohlen laut oe24.

Merz, AfD und die Brandmauer

Bohlens anfängliche Begeisterung für Bundeskanzler Friedrich Merz sei inzwischen in Enttäuschung umgeschlagen, wie t-online und Berliner Kurier berichten. Er habe über ein Jahr mit Merz telefoniert und ihm sogar seine Hilfe als Berater angeboten – nach der Regierungsbildung mit der SPD sei er jedoch „viel enttäuschter als von der Ampel.“ Merz müsse „auf den Tisch hauen“, statt sich vom kleineren Koalitionspartner lenken zu lassen.

Zur AfD positionierte sich Bohlen differenziert: „Ich bin kein Fan der AfD. Im Gegenteil. Aber Verbote sind falsch“, sagte er laut Berliner Kurier. Die Brandmauer sieht er als Machterhalt der etablierten Parteien: „Es geht natürlich nur um Macht! Die wollen alle an der Macht bleiben.“ Gleichzeitig betonte er laut Blick, er finde „die Sachen, die sie sagt, nicht gut“ – vieles sei „vereinfacht und polemisch“.

Digitaler Euro: „Dann bist du tot“

Besonders drastisch fiel Bohlens Warnung vor einem digitalen Euro aus, wie oe24 berichtet: „Auf einmal wirst du sanktioniert, hast kein Bankkonto mehr, keinen Zugriff mehr, kannst deine Miete nicht mehr bezahlen. Dann bist Du tot. Lebend, aber tot.“ Als positives Gegenmodell nannte er die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie und forderte die Bürger auf, Politiker abzuwählen, wenn sie ihre Aufgaben nicht erfüllten.

Credits: Sven Mandel – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=82966040

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